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Japans Katastrophe!



 
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sayuri-sama



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BeitragVerfasst am: 01.04.2011, 21:12    Titel: Japans Katastrophe! Antworten mit Zitat

oha... erst das riesen erdbeben mit schäden ohne ende, dann der tsunami und noch ein kaputtes akw...























...
...
...

was ist eure meinung dazu?
ich bewundere die menschen, die jetzt zurückgehen, zu ihren häusern, anfangen aufzuräumen und in allem immer das gute zu sehen. sie sind diszipliniert und halten zusammen! einfach bewundernswert...
die japanische regierung sollte allerdings endlich mal mitder wahrheit rausrücken... jeder baut mal scheiße und muss um hilfe bitten. auch japan, deswegen ist das ansehen in der welt nicht gleich zerstört...
mich nervt allerdings, dass die stars die fans aufrufen zu spenden und selbst, die reich sind ohne ende, keinen cent abgeben!!!!! das kotzt an!!!!!
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InuKy
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BeitragVerfasst am: 02.04.2011, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab gehört, dass der Kaiser in seinem Palast die Badezimmer oder so für Flüchtlinge geöffnet hat und ein anderer Tempel auch irgendwie geöffnet wurde. Und dass das kaiserliche Paar in eine Notunterkunft gegangen sind und mit Flüchtlingen gesprochen haben.
Dabei sehen die ihren Kaiser entweder sehr wenig oder gar nicht glaub ich.

Ich kann nichts dazu sagen, denn die Bilder sind immer noch schrecklich. Aber ich habe Respekt vor den Japanern, die nun wieder zu ihren 'Häusern' zurückgehen, aufräumen und versuchen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ich glaube, ich könnte das nicht. Okay, die Japaner sind auch anders als wir, sie sind mit Disziplin und so aufgewachsen, aber wir nicht.

Der Chef vom Betreiber vom AKW Fukushima ist angeblich krank ... ehrliche Meinung? Das glauben die doch wohl selber nicht. Der wird untergetaucht sein. Weg, nicht auffindbar. Er ist der verhasste Boss Japans. Und mich wundert das kein Stück ...
Die sollen langsam mit der ganzen Wahrheit rausrücken ...

Und zum Erdbeben, Tsunami und kaputten AKW kam dann noch ein Vulkanausbruch dazu. Und dann noch die ganzen Nachbeben ... Japan hat wahrlich laut hier geschrieen ...
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Karuh
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BeitragVerfasst am: 02.04.2011, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

das ganz was mich dabei ankotzt sind 2 Sachen.

Andere Staaten machen jetzt aus der Katastrophe ein politikum. (siehe Bundesregierung) Warum kann man nicht einfach Unterstützung schicken und warum muss man auf Hilfsorganisationen zurrückgreifen, welche für Spenden aufrufen?

Was die Stars anegeht. So mchen die auch viele sachen in eigen Initiative. (z.b. LAdy Gaga).

Und was mich ncioh extrem stört, man nutzt die katastrophe hier in deutschland aus um nicht über unliebsame Themen zu sprechen und nach und nach verschwindet das Thema aus den deutschen medien, weil es nicht mehr lukrativ genug ist.
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sayuri-sama



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BeitragVerfasst am: 02.04.2011, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

eben basti, die doofe geldmacherrei der medien nervt mich ultra!!!!
da sind tausende menschen gestorbene, aber es wird nicht mehr berichtet, weil es nciht mehr genug geld bringt! ganz kklasse
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InuKy
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BeitragVerfasst am: 03.04.2011, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

Aber so sind leider nun mal alle Medien ...
Alles was Geld bringt, ist interessant.
Es war aus Sicht der Medien zu lange Gesprächsthema.
Sie brauchen etwas neues und suchen sich was.
Und wenn es noch so uninteressante Themen aus unserer Sicht sind
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sayuri-sama



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BeitragVerfasst am: 03.04.2011, 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

so sind sie eben, so kennen wir sie1

ich wollte auhc nciht alle stars verdammen. nicht das mich hier einer missversteht.
es gibt nr welche, die selbst NIX machen sondern die fans aufrufen zu sprenden, die eh ncit so viel geld haben, obwohl die stars geld haben ohne ende, wo es nciht mal wehutn würde ein paar tausende zu spenden!!!

es gibt auch genug stars die aktionen starten, das stimmt und ist bewundernswert!!!!
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InuKy
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BeitragVerfasst am: 03.04.2011, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab dich nicht missverstanden smile :D
Du regst dich über die Stars auf, die selber nichts machen, aber aufrufen zum Spenden.
Aber es gibt auch genügend Stars, die ein verdammt großes Herz haben.
Sandra Bullock hat glaub ich selber über ne Million oder so gespendet.
Stand in irgendeiner Zeitung ... aber welche genau das war weiß ich nicht hääh??
Und George Clooney hatte damals bei dem Erdbeben in Haiti ziemlich viel gespendet.
Und es gibt ja auch genügend Stars, die spenden

An sich würden ja schon mindestens 82 Millionen Euro Spende für Japan rauskommen, wenn jeder aus Deutschland einen Euro spenden würde.
Und wenn das alle Länder machen würden, dann wäre das doch ne ganze Menge.
Also bei den Euroländern mein ich nun xD
Denn umgerechnet bei den anderen weiß ich das nicht
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sayuri-sama



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BeitragVerfasst am: 03.04.2011, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

von jedem 1 euro würde nict mal wehtun! das wäre echt geil!!!! aber auf das dürfen wir wohl auch ewig waarten. die leute sind zu geizig! sad
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InuKy
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BeitragVerfasst am: 03.04.2011, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Jupp eben ...
Wenn jeder wirklich n Euro spenden würde, da würde so viel zusammen kommen
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JynUsagi
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BeitragVerfasst am: 06.04.2011, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich schau jeden Tag im Internet, was neues passiert. Weil es passiert ja immer noch allerhand. Wie zum beispiel hat Tepco es geschafft, den 20 cm Riss abzudichten, sodass kein radioaktives Wasser mehr aus dem AKW Fukushima Reaktor 1 austretten kann.
Hmm... Ich schau ja jeden Tag im Internet... Soll ich vielleicht immer so am abend einen kleine Bericht schreiben, was passiert ist?

Ich finde die Japaner auch sehr bewundernswert, dass Japan auch spenden aus anderen Ländern an nimmt, weil ja bekannt ist, dass Japaner sowas eigendlich nicht machen.
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sayuri-sama



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BeitragVerfasst am: 09.04.2011, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

ja gern jyn, mach das!
ich les immer auf meinem handy die zeitung morgends auf dem weg zur arbeit...
und es gibt schon wieder neue erdbeben...
und eine wand wurde erreichtet,dass das bisher ausgetretene wasser abgernzt oder so! sie arbeiten stätig an alllem. es geht halt nicht über nacht!
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JynUsagi
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BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Okay. Hab gerade meinen ersten bericht fertig. Ich denke, ich werde es so jeden Tag oder so alle 2 Tage machen, also einen neuen bericht schreiben^^
Die texte hab ich selbst geschrieben. Ein paar Sätze hab ich so übernommen, weil es sich nicht umändern lies und bitte beachtet die Rchtschreibfehler bitte. Ich weiß, dass da hundert pro welche drinne sind.


Freitag 9.4. - 11.4.2011

Nachbeben in Japan vorder 3 Tote und 140 Verletzte

Ein Starkes Erdbeben ereignete sich am Samstag kurz vor Mitternacht (Ortszeit). Die gemessene Stärke des Bebebens beträgt 7,4. Noch immer muss Japan mit Nachbeben rechnen. Das Beben ereignete sich im Nordosten des Landes.

Nach diesem Beben teilte Tepco mit, dass in Onagawa Wasser aus Abklingbecken im Reaktor I und II übergeschwabt sein. Das Atomkraftwerk Onagawa liegt rund 100 Kilometer nördlich des Unglücksreaktor Fukushima I.

Zwischenfälle in mehreren AKWs des Landes

Wie schon berichtet, schwappte leicht radioaktives Wasser aus einem Abklingbecken für Brennstäbe im Reaktor II des AKWs Onagawa in der Präfektur Miyagi über, wie die Betreiberfirma am Freitag mitteilte. Auch an anderen Stellen im AKW seien kleine Wasserpfützen entdeckten worden. Das Atomkraftwerk soll nach dem Erdbeben am 11. März heruntergefahren worden sein. Nach Angaben eines Mitarbeiters der Atomsicherheitsbehörde fielen in Kraftenwerken in Onagawa, Rokkasho und Higashidori in der Präfektur Aomori externe Stromversorgungssysteme für Kühlanlanegn aus. Aber die Notsysteme liefen in jedem betroffenem AKW.
In Fukushima I gab es nach Angaben der Betreiberfirma Tepco und der Atomsicherheitsbehörde keine weiteren Schäden durch das erneute Erdbeben.

Weitere Todesopfer

Es sind mindestens 4 Menschen bei dem Nachbeben der Stärke 7,4 ums Leben gekommen. 140 sind verletzt worden. So berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji.

Toyota will Produktion wieder aufnehmen

Im April will Autobauer Toyota die Produktion in allen Werken in Japan wieder aufnehmen, nachdem dieser nach dem Erdbeben die Produktion vorerst stoppte. Zwischen dem 18. und 27. April soll diese wieder in Gang setzten.

Lecks an Anlage Onagawa entdeckt

An der Anlage de Atomkraftwerks Onagawa wurden insgesamt 8 Lecks entdeckt. Die Radioaktivität rund um das AKW ist nicht erhöht.

Abpumpen radioaktivem Wasser gestoppt

Nach Protesten der Nachbarstaaten soll das Abpumpen leicht radioaktives Wasser in den Pazifik gestoppt werden. So teilte es der Konzern am Freitagabend in Tokio mit.

Riesenpumpe sind auf dem Weg

Ein russisches Frachtflugzeug landete in den USA, wo eine 86 Tonnen schwere umgebaute Betonpumpe eingeladen wurde. Die Riesenpumpe soll dann nach Japan gebracht helfen, um bei der Kühlung des havarierten Atomkraftwerk Fukushima zu helfen.
Vor einiger Zeit (ca. 1 Woche) zuvor, haben auch deutsche 2 Pumpen nach Japan geschickt. 3 weitere sollen noch folgen.

Steigende Radiopaktivität im Meerwasser vor Fukushima

Der japanische Atombetreiber, Tepco, teilte mit, dass bei Proben von Meerwasser um die AKWs radioaktivität gemessen wurde.

Lebensmittel sind sicher in Tokio

Tokio: Trotz der Probleme in Fukushima sind japanische Lebensmittel aus Tokio sicher.

Bargeld in Millionenhöhe gefunden von japanischen Helfern

In den betroffenen Regionen des Tsunamis finden Helfer immer wieder Wertgegenstände und Geldbörsen. Diese werden bei der Polizei abgegeben. Da die Behörden es für unmöglich halten, die besitzer wieder zu finden fordern Überlebende dieses Geld zum Wiederaufbau der verwüsteten Regionen zu verwenden. Nach dem japanischem Recht, kann der Finder das Stück behalten, wenn der Besitzer sich nicht innerhalb von 3 Monaten ermitteln lässt.

Fukushima- Reaktoren sollen abgebaut werden

Der japanischen Regierung wurde ein Plan von Reaktorbetreiber Toshiba vorgelegt, der beinhaltet, alle 4 beschädigten Reaktoren des Unglücksreaktors Fukushima 1 innerhalb von 10 Jahren abzubauen. Diese zeit ist notwendig, „um Brennstäbe in den Behältern und verbrauchte Brennstäbe in den Abklingbecken der vier Reaktoren herauszuholen, mehrere Anlagen abzureißen und die Bodenbedingungen zu verbessern“, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
Diese Zeit ist nur 2/3 der Zeit, die für den Abbau des US- Kraftwerks Three Mile Island nötig war, in dem 1979 zu einer Kernschmelze gekommen war.
Toshiba ist neben Hitachi einer von zwei Reaktorherstellern in Japan.

US- Soldaten trainieren für Fukushima

Mit einer Übung auf einem möglichen Eisatz am Atomkraftwerk haben Spezialkräfte der US- Marine sich vorbereitet. Die rund 150 Soldaten trainierten in Schutzanzügen die Rettung eines eingeklemmten Menschen aus radioaktiv verseuchten Gebieten. Wie japanische Medien berichten, konnten Journalisten die Übung auf der Yokota Air base in oikio verfolgen. Die USA hilft außerdem mit Experten, um die Kontrolle über die Atomruine Fukushima 1 wieder zuerlangen.

15 Meter hohe Welle am 11. März

Wie die Atombetreiberfirma anhand der Spuren auf dem Gelände der Anlage feststellte, traf am 11. März eine bis zu 15 meter hohe Welle das Atomkraftwerk Fukushima. Somit war die Welle fast dreifach höher als sie im schlimmstenFfall erwartet wurde. Wie die staatliche Nachrichtenagentur NHK am Samstag berichtete, bestätigte Tepco, dass die sechs Reaktoren bis zu 5 meter unter Wasser standen. Das Kernkrftwekr ist nur für Tsunami- Wellen von einer Höhe bis zu 5,70 Meter ausgelegt worden. Seit dem versucht der Energiekonzern die Kontrolle über das havarierte Kraftwerk zurück zuerlangen.

Quelle: N24. de Liveticker Japan [leider nicht mehr auf der homepage verlinkt.][/i][/b]
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sayuri-sama



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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 06:13    Titel: Antworten mit Zitat

super, für tsunamiwellen bis 5,70m HAHA!
*drop* drop
manchmal frag ich mich, ob die auchmal mitdenken!
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JynUsagi
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BeitragVerfasst am: 13.04.2011, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zeitraum der Geschehnisse: Montag 11.04.2011 bis 13.04.2011

Japan genauso schlimm wie Tschernobyl

Japan rief vor ca. 30 min bis 2 Std die höchste Gefahrenstufe in Fukushima aus. Die Gefahrenstufe wurde auf 7 erhöht. Die ist die höchste internationale Stufe, die auch für das Reaktorunglück Tschernobyl galt.
Am Dienstag sagte Minoru Ooogado von der Atomsicherheitsbehörde Nisa:“Wir haben die Einstufung der Schwere (des Unglücks) auf sieben angehoben, weil die Auswirkungen der Strahlung umfassend sind, in der Luft, im Gemüse, in Leitungs- und Meerwasser“ .

Um die Öffentlichkeit zu informieren über die Schwere eines Atomunfalls, wurde nach der Katastrophe von Tschenobyl eine Skala geschaffen. Bisher hatte nur der Unglücksreaktor Tschenobyl es auf die Einstufung 7 der siebenstufigen Ines- Skala (International Nuclear and Radiological Event Scale) geschafft.
Die bisherige Einstufen im Atomkraftwerk Fukushima lag bei 5.


Auf dem AKW- Gelände bracht Feuer aus

In der Nähe vom Gelände des Havariertem AKW des Reaktors 4 in Fukushima brach am morgen ein Feuer aus. Die Betreiberfirma versicherte, dass das Feuer nur klein war und keine Einschränkung und Auswirkungen auf die Kühlungsarbeiten.
Um 6.38 Uhr (Ortszeit) soll das Feuer entdeckt und innerhalb von 7 Minuten gelöscht worden- Man geht davon aus, dass der Brand in einem Behälter für Batterien ereignete. Diese Behälter werden in einem Gebäude in der Nähe des Reaktors aufbewahrt.

Neues Nachbeben am Dienstagmorgen

Um 8.08 Uhr Ortszeit suchte ein starkes Erdbeben der Stärke 6.4 vor der Küste der Provinz Chiba heim. Es hab mehrere Nachbeben. Dies sei das stärkste von ihnen gewesen sein. Im 80 Kilometer entferntem Tokio sei die Erschütterung zu spüren gewesen sein.

Radioaktives Wasser wird abgepumpt

Am Mittwoch 13. 04., wurde das abpumpen von radioaktivem Wasser fortgesetzt. Auf rund 20 Millionen Liter wird die Menge des Wassers im Turbinengebäude des Reaktors 2 geschätzt.
Dies ist notwendig, um die Arbeiten am permanenten Kühlsystem beginnen zu können. Solange das eigene Kühlsystem der Reaktoren geht, werden Retter die AKWs weiterhin mit Wasser von außen gesprühen müssen, welches die Situation an verstrahltem Wasser nur noch verschlimmert.

Nachbarstaaten zu spät informiert

Japan soll Nachbarstaaten wie Korea, Russland und China erst nach dem Start des abpumpen von radioaktivem Wasser in den Pazifik gewarnt haben. So räumte Heute der jaopanische Außenminister ein. Dies wurde auch von Korea und China kritisiert.
Der Zeitraum, der zwischen dem beginn des abpumpen und der Warnung, betrugt 2 Minuten. Diese Maßnahme wurde nicht innerhalb von wenigen Minuten geplant, weshalb sich Anrainerstaaten eine längere Zeit der Vorwarnung gewünscht haben.

20 Jahre unbewohnter Boden

Die Gegend rund um das Atomkraftwerk Fukushima 1 soll mindestens 20 Jahre unbewohnbar sein. So spekulierte heute der japanische Ministerpräsident Kan. Jedoch sei man schon dabei, Alternativen zu planen. Zur Zeit wird auch die Errichtung einer 100.000 Einwohnerstadt geplant, die nach Vorbild deutscher Gartenstädte konzipiert werden könnte.
Bewohnern wurde die Erlaubnis erteilt, ihre Häuser bzw. ihren Grundboden kurzzeitig auf zu suchen, um persönliche Gegenstände zu holen. Die Bewohner werden mit Busen dort hin transportiert.

INES 7 zu hoch

Die Gefahr der Fukushima- Katastrophe wurde zuvor auf 7 eingestuft. Dies bezeichnet der Chef der russischen Atomsicherheitsbehörde als übertrieben. Als Motiv der Erhöhung der Einstufung, seien finanzielle Gründe laut der russischen Atomsicherheitsbehörde.

Evakuierung einer 15.000 Einwohnerstadt

Kawamata. Durch die radioaktiven Belastungen durch Fukushima 1 soll nun die japanische Stadt Kawamata mit 15.000 Einwohnern evakuiert werden. Innerhalb eines Monats will man die Evakuierung umsetzten, da eine sofortige unmöglich ist.

Brennstäbe vielleicht beschädigt

Die verbrauchten Brennstäbe im Reaktor 4 des havariertem AKW sollen möglicherweise beschädigt sein. So räumte die Betreiberfirma Tepco ein. Schon zuvor gab es Diskussionen um die Brennstäbe im Abklingbecken, nachdem Luftaufnahmen veröffentlicht wurden. Experten konstatierten eine „Kernschmelze unter freiem Himmel“, nachdem man den Zustand der Anlage durch die Bilder sah.
Die Brennstäbe müssen permanent von Wasser umgeben sein, weil sonst eine Überhitzung die Folge ist. Ist dies nicht gegeben oder sollten die verbrauchten Brennstäbe beschädigt sein, so habe es eine Kernschmelze zur Folge, welches hohe Mengen an radioaktivem Material freisetzten.

Flughafen teilweise wieder in Betrieb

Die Arbeit und der Flugverkehr des Flughafens Sendai ist teilweiser wieder aufgenommen worden. So sind auch Transporte, wie Hilfsgüter, einfacher zu steuern und zu organisieren.


Quellen: focus.de Liverticker
naanoo Liverticker
ARD Fernsehnachrichten
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InuKy
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BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Das Japan genauso schlimm wie Tschernobyl eingestuft wurde, hab ich heue im EXPRESS gelesen. Eigentlich auch nur eher durch Zufall, da ein Kollege die Zeitung gerade gelesen hat.
Aber an sich hat mich das nicht mehr gewundert. Mich würde es auch nicht wundern, wenn Japan irgendwann Tschernobyl übertrumpft. Nicht von den Toten her, sondern von der Umwelt.
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sayuri-sama



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BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

oha, das mit den nachbarstaaten ist echt fies... das finde ichwirklcih nciht die feine englische art...
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