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DSDS, Popstars, Topmodel und co ... Castings



 
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Joanie
Gast






BeitragVerfasst am: 01.03.2008, 22:37    Titel: DSDS, Popstars, Topmodel und co ... Castings Antworten mit Zitat

Wer kennt das nicht. Man macht den Fernseher an und immer wieder findet man irgendwelche ominösen Castingsshows. Mehr oder weniger gut. Was auch so alles gesucht wird, ist immer wieder interessant.

Beispiele:

Popstars auf pro7

Popstars ist der Titel eines international produzierten Reality-TV-Programms. Die Sendung begleitet dokumentarisch die Zusammenstellung von Popbands, deren Mitglieder abhängig von Staffel und aktuellem Konzept Sänger und/oder Tänzer sind.

Durch die stetige Selektierung des Kandidatenkreises fließen interaktive Elemente herkömmlicher Castingshows in das Konzept mit ein. Bemerkenswert ist, dass eine Jury den Großteil der Entscheidungen über die Kandidaten trifft. Im Gegensatz zu anderen Formaten wie z. B. Deutschland sucht den Superstar ist eine Abstimmung der Fernsehzuschauer per Televoting-Verfahren lediglich im Finale möglich.

1. Staffel (2000)

* Untertitel: Du bist mein Traum
* Jury: Simone Angel, Mario M. Mendryzcki, Rainer Moslener
* Entstandene Band: No Angels
* Nebenprodukt(e): Curly, Fresh'n'Juicy
* Coaches: Detlef Soost

Im September 2000 begann der private Fernsehsender RTL 2 mit der Ausstrahlung einer deutschen Version von Popstars. Auf der Suche nach einer reinen Girlgroup bewarben sich über 4.500 junge Frauen, aus denen nach einem bestandenem Vorsingen und erfolgreichem Recall wiederum insgesamt 32 Teilnehmerinnen zu einem anschließenden Workshop nach Mallorca reisten. Während des einwöchigen Gesangs- und Tanztrainings unter der Leitung des Choreographen Detlef ‚D!‘ Soost verminderte sich die Anzahl der Teilnehmerinnen unter Urteil der Jurymitglieder Simone Angel, Rainer Moslener und Mario M. Mendryzcki auf elf. Die verbliebenen Finalistinnen kehrten daraufhin nach Deutschland zurück.

Im November des Jahres erfuhren Nadja Benaissa, Lucy Diakowska, Sandy Mölling, Vanessa Petruo und Jessica Wahls innerhalb einer Sonderausgabe des Formates, dass sie als Siegerinnen des Wettbewerbes hervorgehen und Teil der endgültigen Formation werden würden. Wenig später bezog die Band ein gemeinsames Domizil in Dortmund und begann mit den Vorbereitungen zu ihrem Debütalbum. In Vorbereitung auf die erste Single des Quintetts startete RTL 2 zu gleicher Zeit eine Umfrage, in welcher der Bandname ermittelt werden sollte; zur Auswahl standen der spätere Titel des ersten Albums, Elle’ments, Champaign und No Angels. Letzterer gewann laut Umfrage, war jedoch, wie sich später herausstellte, schon vor der Umfrage festgelegt worden.

Nach Ende der ersten Staffel mit dem ersten Auftritt bei The Dome im Februar 2001 stiegen sowohl die Debütsingle Daylight in Your Eyes als auch das Album Elle’ments auf Platz 1 der deutschen, österreichischen und schweizer Hitpararden ein.[1] Die No Angels, die nach Wahls' Schwangerschaft im Jahr 2002 fortan als Quartett auftraten, galten bis zu ihrer vorübergehenden Trennung im Dezember 2003 mit etwa 5 Millionen verkauften Platten weltweit [2] und drei weiteren Nummer-Eins-Positionierungen in den deutschen Singlehitparaden als erfolgreichste Girlgroup Kontinentaleuropas. Im Januar 2007 gaben die Bandmitglieder bekannt, einen Comebackversuch unternehmen zu wollen, jedoch ohne Vanessa Petruo, die sich gegen ein Comeback entschied.

2. Staffel (2001)

* Untertitel: Du bist mein Traum
* Jury: Alex Christensen, Detlef Soost, Noah Sow
* Entstandene Band: Bro'Sis
* Nebenprodukt(e): Yasmin K., Senad, Johnny MC
* Coaches: Artemis Gounaki, Detlef Soost

Nach dem Erfolg der No Angels rief RTL 2 im Sommer 2001 erstmals sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen zur Teilnahme an der zweiten Staffel auf. Mehr als 11.000 Teilnehmer stellten sich in Köln, Berlin, Frankfurt am Main, München, Stuttgart und Hamburg dem Urteil der neu besetzten Jury, darunter erneut Choreograf Detlef Soost, der Produzent und DJ Alex Christensen und die Radio-Moderatorin und Sängerin Noah Sow. 53 Personen schafften nach einem erfolgreich bestrittenen Recall und Re-Recall den Sprung zur sogenannten Flughafen-Show in Düsseldorf; 32 flogen anschließend nach Ibiza, um an einem zweiwöchigen Gesangs- und Tanztraining teilzunehmen.

Während den Bandanwärtern mit Sängerin und Texterin Artemis Gounaki erstmals ein Vocalcoach beiseite gestellt wurde, verließ Sow im Laufe des Workshops die Jury aufgrund von Differenzen (Sie warf ihren Kollegen als auch der Produktion später unter anderem fehlendes Mitspracherecht und Betrug vor).[3] Soost und Christensen verminderten die Anzahl der Teilnehmer indessen auf sechs Männer und vier Frauen, von denen wiederum acht in ein in München eingerichtetes Loft zogen. Nach weiteren Wochen des Trainings erfuhren am 11. November 2001 schließlich Ross Antony, Hila Bronstein, Giovanni Zarrella, Shaham Joyce, Faiz-Kevin Mangat und Verena ‚Indira‘ Weiß, dass sie als Sieger des Wettbewerbes hervorgehen und Teil der Formation Brothers & Sisters, kurz Bro'Sis, werden würden.

Die erste Singleveröffentlichung der Band, I Believe, verkaufte allein in ihrer Veröffentlichungswoche über 800.000 Kopien und übertraf den Start der No Angels bei Weitem.[4] Obwohl das dazugehörige Album Never Forget (Where You Come From) ebenfalls Platz 1 der deutschen, österreichischen und schweizer Albumcharts belegte und drei weitere Top-10-Hits hervorbrachte, gelang es Bro'Sis nicht, mit ihren nachfolgenden Alben an den konstanten Erfolg der No Angels anzuknüpfen. Nach mehreren Pausen trennten sich die verbliebenen fünf Bandmitglieder Anfang 2006 zu Gunsten von Solokarierren.

3. Staffel (2003)

* Untertitel: Das Duell
* Jury: Uwe Fahrenkrog-Petersen, Sabrina Setlur, Detlef Soost
* Entstandene Band: Overground
* Nebenprodukt(e): Fabrizio, Preluders
* Coaches: Artemis Gounaki, Detlef Soost

Nach zwei Jahren Pause begannen die Münchner Produktionsfirma Tresor TV und ProSieben im August 2003 mit der Ausstrahlung der dritten Staffel von Popstars. Hierbei ließ man nach britischem Vorbild erstmals das Konzept eines Duells, einem Wettstreit zwischen einer Boygroup und einer Girlgroup, in die Reihe einfließen. Im Zuge der Umstrukturierung nahmen mit der Rapperin Sabrina Setlur und dem Produzenten Uwe Fahrenkrog-Petersen zwei neue Mitglieder neben Detlef Soost in der Jury ihre Plätze ein. Gounaki blieb dem Ensemble als Gesangslehrerin erhalten.

Innerhalb fünf großer Städtecastings bewarben sich erneut über 12.000 junge Frauen und Männer um einen Platz in den beiden Bands. Insgesamt 46 Kandidaten sangen und tanzten sich zur Teilnahme an der Entscheidungsshow am Düsseldorfer Flughafen; 27 reisten daraufhin unmittelbar nach Orlando (Florida), wo die Teilnehmer in vier Wochen Choreografie und Gesang einstudierten. Durch Juryentscheid bildeten nach Ende des Workshops schließlich Ahmet ‚Akay‘ Kayed, Ken Miyao, Marq Porciuncula und Meiko Reißmann die Boyband Overground; Tertia Botha, Miriam Cani, Anh-Thu Doan und Rebecca Miro formten die Girlgroup Preluders. Nach für die Produzenten unbefriedigend verlaufenen Studioaufnahmen stießen mit Anne Ross und Fabrizio später weitere Mitglieder zu den Bands hinzu; Letzterer verließ Overgound jedoch nur wenig später zu Gunsten einer Solokarierre.

Die beiden Gruppen versuchten anschließend innerhalb einer dreiwöchigen Club-Tour durch Deutschland, für sich und die vorab in Mc-Donald's-Restaurants veröffentlichen Promosingles zu werben. Am 3. November des Jahres gingen die Preluders in dem von Arabella Kiesbauer moderierten Finale mit ihrer verkaufsstarken Coverversion des R.E.M.-Hits Losing my Religion als Zwischensieger hervor, im finalen Entscheid jedoch konnten Overground nach dem Telefonvoting den Sieg für sich beanspruchen.

Wie schon die No Angels und Bro'Sis landeten auch Overground daraufhin mit ihrer anschließend veröffentlichten Debütsingle Schick mir 'nen Engel und dem dazugehörigen Album It's Done! auf Platz 1 der deutschen, österreichischen und schweizer Single- bzw. Albumcharts. Den Preluders, die mit Everyday Girl hingegen nur in Deutschland ihre erste und einzige Spitzenposition landeten, ähnlich, gelang es dem Quartett jedoch nicht, mit seinem zweiten Album an den Erfolg des Debüts anzuknüpfen.

4. Staffel (2004)

* Untertitel: Jetzt oder nie!
* Jury: Uwe Fahrenkrog-Petersen, Lukas Hilbert, Sandy Mölling
* Entstandene Band: Nu Pagadi
* Nebenprodukt(e): Tryna
* Coaches: Artemis Gounaki, Detlef Soost, Arno Schmitt, Robin D.

Von August bis Dezember 2004 wurde auf ProSieben eine vierte und als „definitiv letzte“ angekündigte Staffel mit dem entsprechenden Untertitel Jetzt oder nie! ausgestrahlt, aus der die Band Nu Pagadi hervorging. Zur vierten Staffel wurde von einem Duell abgesehen, mit dem Ziel, eine gemischte Pop-Band zu finden. In der Jury beurteilten und entschieden Produzent Uwe Fahrenkrog-Petersen, Sängerin und Mit-Gewinnerin der ersten Staffel Sandy Mölling und Texter Lukas Hilbert.

Im Finale am 8. Dezember 2004 setzten sich Markus Grimm, Patrick Boinet, Kristina Dörfer und Doreen Steinert in einer Telefonabstimmung gegen ihre Mitbewerber Katrin Feist und Richard Mantarliev durch. Das Ergebnis wurde vor der Show durch eine Internetumfrage und innerhalb der Show durch ein Telefonvoting ermittelt.

Auch in dieser Staffel blieben Soost und Gounaki der Show als Tanz- und Gesangstrainer erhalten.

5. Staffel (2006)

* Untertitel: Neue Engel braucht das Land
* Jury: Dieter Falk, Nina Hagen, Detlef Soost
* Entstandene Band: Monrose
* Nebenprodukt(e): Bisou
* Coaches: Arno Schmitt, Julie Denise Hyangho, Stafano Maggio, Rafael Antonio

In Anspielung auf die No Angels ging am 10. August 2006 auf ProSieben unter dem Motto Neue Engel braucht das Land die fünfte Staffel auf Sendung. Zum ersten Mal seit der ersten Staffel wurden ausschließlich Frauen für die Band gesucht. In fünf deutschen Städten wurden Castings durchgeführt, zu denen insgesamt 5189 Bewerberinnen antraten. In der Jury saßen neben Choreograph Detlef Soost auch Punk-Sängerin Nina Hagen und Musikproduzent Dieter Falk.

In der ersten Phase wurden die ersten drei Runden der Castings (mit Recall und Re-Recall) in je einer Show pro Stadt präsentiert. Im Recall und im Re-Recall stießen als Gäste je ein Mitglied der No Angels hinzu (Nadja Benaissa in Frankfurt am Main, Jessica Wahls in Stuttgart, Lucy Diakowska in Hannover und Sandy Mölling in Dortmund). Im weiteren Verlauf nahmen die im Rahmen der Entscheidungsshow in München ausgewählten 20 Kandidatinnen an Themen-Workshops teil, bis nach vier Workshops elf Mädchen (ursprünglich waren nur neun geplant) ins Bandhaus einzogen.

Am 23. November wurden von den sechs Finalistinnen per Jury-Entscheid Senna Gammour und Bahar Kizil in die Monrose genannte Band gewählt, das dritte und mit zu dem Zeitpunkt 16 Jahren jüngste Bandmitglied Mandy Capristo wurde per Zuschauervoting ausgewählt.[5] Vorab war die erste Single der Band mit dem Namen Shame im Studio von allen sechs Finalistinnen eingesungen worden.

Beim Fernsehpublikum kam die fünfte Popstars-Staffel unerwartet gut an. So erreichte das Finale am 23. November 2006 in der Spitze circa 5,83 Millionen Zuschauer; dies entspricht dem bislang besten Wert für eine Popstars-Folge überhaupt, doch auch die Folgen davor erreichten stetig Höchstwerte.[6][7][8] Der Marktanteil in der für das Fernsehformat werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen stieg während der Staffel mehrmals auf über 22 Prozent, bei den 20- bis 29-jährigen schauten teilweise fast die Hälfte aller Fernsehzuschauer Popstars.[9]

6. Staffel (2007)

* Untertitel: On Stage
* Jury: Jane Comerford, Dieter Falk, Detlef Soost
* Entstandene Band: Room2012
* Nebenprodukt(e): Mehdi, Marcella McCrae
* Coaches: Rafael Antonio, Jane Comerford, Julie Denise Hyangho, Arno Schmitt, Detlef Soost

ProSieben startete die sechste Staffel der Castingshow am 14. Juni 2007 unter dem Motto Popstars on Stage. Sie bestand aus 26 Folgen inklusive Finalsendungen. [10] Neben Gesangstalent standen diesmal vor allem Ausdruck, Tanzstil und Performance-Künste im Vordergrund; die Kandidaten arbeiteten gezielt auf professionelle Bühnenpräsentationen hin. Erstmals wurden gesondert vom etablierten Sänger-Casting auch reine Tänzer gesucht. Zudem nahmen diesmal auch wieder männliche Kandidaten teil.

Die Phase der „Workshops“, die in Füssen stattfand, wurde nach vier Sendungen im August abgeschlossen. In einem Spezial-Casting in den Niederlanden hatten im Anschluss daran bereits ausgeschiedene und andere interessierte Kandidaten (auch aus den Niederlanden) die Möglichkeit, sich für die Finalphase der Sendung erneut zu qualifizieren. Nach Auslandsauftritten in Prag (Sänger) und Brüssel (Tänzer) trainierten die Sänger und Tänzer im Bandhaus in Berlin seit Oktober 2007 erstmals gemeinsam.

Nach dem Bandhaus kehrten die verbleibenden Kandidaten zurück nach Füssen, wo bereits die Qualifying-Show und die Workshops stattgefunden hatten. Während die Sänger sich noch weiteren Entscheidungen stellen müssen, war die erste Entscheidung nach dem Bandhaus gleichzeitig das Finale für die Tänzer, wobei der bereits zuvor ausgeschiedene Kandidat Armin („Shorty“) nachnominiert wurde, da einer der fürs Finale vorgesehenen Tänzer freiwillig vorzeitig ausgestiegen war.

Alle fünf Finalisten der Tänzer – der Öffentlichkeit bisher unter ihren Vornamen Aziz, Darren, Raik, Armin („Shorty“) und Vika bekannt – schafften es am 8. November 2007 schließlich in die Band. Welche Sänger die Frontleute der Band stellen, entschied sich am 6. Dezember 2007 in einer mehr als dreistündigen Live-Show in Köln. Sämtliche männliche Gewinner bestimmte die Jury selbst, so sind die deutschen Kandidaten Julian (20 Jahre, Produktionshelfer aus Netphen), Sascha (23, Fitnesstrainer aus Dortmund) und Cristobal (20, Hotelfachmann-Azubi aus Obertshausen) bei Room2012 vertreten, während der Niederländer Norman (23) ausschied. Zwischen den verbliebenen Kandidatinnen Tialda (22), die bei Idols (der niederländischen Version von Deutschland sucht den Superstar) unter den letzten zehn vertreten war, und Marcella (19) entschied das Fernsehpublikum per Televoting. Ersterer gelang der Sprung in die Band.

Die im Finale zusammengesetzte Formation ging als „Room2012“ im unmittelbaren Anschluss an die Sendung auf Tournee. Etwa zur gleichen Zeit wurde bekannt, dass eine walisische Gruppe mit diesem Namen bereits seit August 2007 auf MySpace bekannt ist.

Das erste Album der Band heißt Elevator, die erste Single-Auskopplung Haunted.

Popstars-Bands

Erste Staffel No Angels (wiedervereinigt)
Zweite Staffel Bro'Sis (aufgelöst)
Dritte Staffel Overground
Vierte Staffel Nu Pagadi (aufgelöst)
Fünfte Staffel Monrose
Sechste Staffel Room2012



Deutschland sucht den Superstar (DSDS) auf RTL

Deutschland sucht den Superstar (Akronym: DSDS) ist eine deutsche Castingshow, die erstmals im Herbst 2002 vom Fernsehsender RTL ausgestrahlt wurde. Sie basiert auf der britischen Sendung Pop Idol, einem Konzept, das weltweit lizenziert wurde (zum Beispiel als American Idol in den USA oder Nouvelle Star in Frankreich). In Deutschland wird die Sendung von der GRUNDY Light Entertainment GmbH produziert.

Konzept und Marketing

DSDS kombiniert dabei das Konzept herkömmlicher Talentwettbewerbe mit interaktiven Elementen oder Cross-Channel-Konzeptionen. So werden beispielsweise die Zuschauer nach den Qualifikationsrunden (hier entscheidet ausschließlich eine Vor-Jury und schließlich die prominent besetzte Haupt-Jury) in die Abstimmung mit einbezogen: Sie sollen durch den Anruf bei einer gebührenpflichtigen Hotline für ihren Favoriten abstimmen, nach jeder Show soll nach Senderangaben der schlechtstplatzierte Kandidat die Show verlassen. Eine Jury gibt nach jedem Auftritt eine Beurteilung ab, die jedoch für das Weiterkommen nicht entscheidend ist. Neben dem Gesang sind auch andere Kategorien wie Outfit, Auftreten und persönliche Präferenzen für die Bewertung mit ausschlaggebend.

Bisherige Staffeln

Erste Staffel (2002–2003)
Alexander Klaws: Der Sieger der ersten Staffel

Moderiert wurde die erste Staffel von Michelle Hunziker und Carsten Spengemann. Die Jury bestand aus dem Produzenten, Komponisten und Sänger Dieter Bohlen, dem Radiomoderator Thomas Bug, der Musikjournalistin Shona Fraser und dem Ex-BMG-Plattenboss Thomas M. Stein. Das Magazin wurde von Peer Kusmagk und Tamara Gräfin von Nayhauß moderiert.

Die Finalshow der ersten deutschen Staffel am 8. März 2003 erreichte (bei Spitzenwerten bis zu 15,01 Millionen) eine durchschnittliche Einschaltquote von 12,8 Millionen Zuschauern.

Auch die Vermarktung der Nachwuchs-Sänger nach dem Ende der Staffel war anfangs erfolgreich. Alle fünf Erstplatzierten der ersten Staffel erreichten 2003 in den deutschen Singlecharts Plätze in den Top 10, Alexander Klaws und Daniel Küblböck erreichten sogar Platz 1. Die von allen Teilnehmern der ersten Staffel gesungene Single We Have A Dream war vom 13. Januar bis zum 17. Februar 2003 die meistverkaufte Single in Deutschland. Später brachten sie auch das Album United heraus. Sowohl Single als auch Album landeten in den Jahrescharts 2003 auf Platz 1. RTL schaffte 2003 nicht zuletzt dank der Produktion von Deutschland sucht den Superstar wieder den Sprung zurück in die Gewinnzone.

Nach den Castings folgten insgesamt neun Shows, die jeweils einem bestimmten Motto unterstanden. Nach jeder dieser Shows schied einer der Kandidaten aus. In den ersten beiden Mottoshows (My Superstar und Love Songs) lag, wie RTL nach dem Ende der Staffel bekanntgab, Judith Lefeber mit deutlichem Vorsprung vor Daniel Küblböck. Der spätere Sieger Alexander Klaws begann als Viertplatzierter und fiel in der zweiten Show sogar auf den fünften Platz zurück. Lefeber entschied sich jedoch nach zwei Sendungen, nicht weiter am Wettbewerb teilzunehmen. Ihre Stelle nahm die bereits im Vorfeld ausgeschiedene Nicole Süßmilch ein. Die dritte Mottoshow (Hits 2002) entschied Küblböck für sich (vor Juliette Schoppmann). Und die vierte Mottoshow (Musical) entschied Gracia Baur für sich (vor Küblböck), während Schoppmann überraschenderweise in dieser Kategorie, die sie vorher beruflich ausgeübt hatte, vorletzte wurde. In der fünften und sechsten Mottoshow (Hits der 80er-Jahre und Big Band) lag Küblböck vor Klaws. In den letzten drei Shows (Disco, Filmmusik und Finale) führte Klaws vor Schoppmann. Mit 70,2 Prozent zu 29,8 Prozent der Stimmen entschied Klaws das Finale für sich.

Zweite Staffel (2003–2004)
Elli Erl: Die Siegerin der zweiten Staffel

Die zweite Staffel von Deutschland sucht den Superstar startete im Herbst 2003. Sowohl das Moderatorenpaar als auch die Jury blieben unverändert. Die Show konnte an den Erfolg der ersten Staffel jedoch nicht anknüpfen. Dies spiegelte sich sowohl in den Einschaltquoten als auch in der Zahl der Telefonanrufe wider. Ebenso gab es eine große Differenz beim Verkauf der gemeinsam aufgenommenen Platten der Finalkandidaten. Auch der kommerzielle Erfolg der Siegerin war deutlich geringer als bei der ersten Staffel.

Nur durchschnittlich 5,33 Millionen Zuschauer sahen das Finale am 13. März 2004. Erfolgreichste Sendung der zweiten Staffel war das erste Casting mit 6,65 Millionen Zuschauern.

In dieser Staffel nahm auch der spätere Popstarsgewinner Sascha Schmitz teil. Dieser kam unter die Top 50, schied dann aber aus.

Keine Plattenveröffentlichung, die mit DSDS 2 in Verbindung stand, konnte die Nummer 1 der deutschen Verkaufscharts erreichen: Die gemeinsame Single Believe in Miracles erreichte Platz 8, das gemeinsame Album Magic of Music wurde zwar Nummer 2, hatte aber mit neun Wochen eine ungewöhnlich kurze Verweildauer in den Top 100. Lediglich die Siegerin, Elli Erl, veröffentlichte in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel drei Singles und ein Album, welche mit Ausnahme des Siegertitels This is my Life (Platz 3) nicht in die Top 30 kamen. Der Drittplatzierte Philippe Bühler startete seine Karriere Ende 2005 erst mit deutlichem zeitlichen Abstand. Gunther Göbbel veröffentlicht unter dem Namen Lemon Ice das Lied Stand by me.

Da im Gegensatz zur ersten Staffel 13 Teilnehmer an der ersten Mottoshow teilnahmen, gab es zwei Shows mehr (und in der ersten Show schieden ausnahmsweise zwei Teilnehmer aus).

Die elf Shows standen jeweils wieder unter einem musikalischen Thema. Den nach Ende der Staffel von RTL veröffentlichten Zahlen zufolge führte nach der ersten Mottoshow (Mein Pop-Idol) Philippe Bühler vor Anke Wagner und Denise Tillmanns. Die spätere Siegerin Elli Erl wurde Vierte und konnte erst in der zehnten Mottoshow die Mehrheit der Telefonanrufe auf sich vereinigen. Die zweite Mottoshow (Rock- und Popballaden) entschied wiederum Philippe Bühler vor Denise Tillmanns für sich. Beide Teilnehmer tauschten die Plätze in der dritten Mottoshow (Mein Geburtsjahr), und in der Christmas Show lag Bühler wieder vor Tillmanns. Die fünfte Mottoshow (Elton John und Madonna) sah wieder Tillmanns vorne (vor Benjamin Martell). Ihre Führung behielt sie in der sechsten Mottoshow (Big Band), dann wieder mit Bühler als Zweitem. In der siebten und achten Mottoshow (Hits der 1970er-Jahre und Filmmusik) lag wieder Bühler vor Tillmanns. Beide tauschten in der neunten Mottoshow (Songs der Jury) erneut die Plätze, wohingegen in der zehnten Mottoshow (Hits der 60er) erstmals Elli Erl vorne lag. Sie gewann das Finale mit 61 Prozent zu 39 Prozent der Stimmen gegen Denise Tillmanns.

Dritte Staffel (2005–2006)
Tobias Regner: Der Sieger der dritten Staffel

Am 16. November 2005 begann die Ausstrahlung der dritten Staffel. Die bisherigen Moderatoren wurden von Tooske Ragas und Marco Schreyl abgelöst. Das Magazin zur Sendung wurde von Nina Moghaddam und David Wilms moderiert. Die Jury wurde auf drei Personen verkleinert und überwiegend neu besetzt, neben Dieter Bohlen bewerteten nun Sylvia Kollek und Heinz Henn die Kandidaten.

In der ersten Top 20 Show nahm der spätere Popstarsgewinner Julian Kasprzik teil und schied aus.

Die Themen der Mottoshows waren in chronologischer Reihenfolge Greatest Hits, 80er Jahre, Rock, Big Band, Love Songs, Nummer-1-Hits, Soul und Kuschelrock. Nachdem die Einschaltquoten in der zweiten Staffel nicht zufriedenstellend waren, kehrte RTL mit der dritten Staffel wieder zum in Staffel 1 erprobten Aufbau der Sendung mit nur neun statt elf Mottoshows zurück.

In der ersten Mottoshow lag Vanessa Jean Dedmon mit 35,1 Prozent weit vor Nevio Passaro mit 13,3 Prozent. Schon in der zweiten Mottoshow lag der spätere Gewinner Tobias Regner mit 28,3 Prozent vor Vanessa Jean Dedmon. Der nachgerückte Didi Knoblauch konnte die dritte Mottoshow mit 20 Prozent vor Mike Leon Grosch (mit 19,7 Prozent) für sich entscheiden. Die Bigband Show ging auf das Konto von Mike Leon Grosch, Zweite wurde Vanessa Jean Dedmon knapp vor Anna-Maria Zimmermann und Tobias Regner. Die fünfte Show entschied wiederum Mike Leon Grosch vor Vanessa Jean Dedmon für sich, während Tobias Regner als Fünfter von sechs knapp am Ausscheiden vorbeigekommen war. Im Halbfinale entfielen 59 Prozent der Stimmen auf Tobias Regner.

Einer der Kandidaten, Stephan Darnstaedt, gab vor der dritten Mottoshow seinen freiwilligen Ausstieg bekannt. Als Grund nannte er die zu hohe psychische Belastung. Nachrücker für Darnstaedt wurde der zuvor in den Top-20-Shows knapp gescheiterte Didi Knoblauch. Das Finale am 18. März 2006 bestritten Mike-Leon Grosch und Tobias Regner, der sich mit 54,6 Prozent der Stimmen knapp durchsetzen konnte.

Die Einschaltquote der Finalshow lag bei 7,04 Millionen Zuschauern. Im Vergleich zur zweiten Staffel war die dritte Staffel wieder erfolgreicher, erreichte jedoch nicht die Spitzenwerte der ersten Staffel.

Die dritte Staffel sorgte für viel Wirbel. Zum einen schied der Kandidat Didi Knoblauch in der Sendung vom 19. Februar 2007 vorzeitig im Videotext bei RTL aus[1], und der Siegersong von Tobias Regner, I still burn, war nicht, wie von RTL behauptet eigens für ihn geschrieben, sondern nur eingekauft.[2]

Vierte Staffel (2007)
Mark Medlock: Der Sieger der vierten Staffel

Aufgrund der hohen Einschaltquoten der dritten Staffel wurde eine vierte Staffel produziert. Die Moderatoren waren die gleichen der dritten Staffel. In dieser Staffel moderierte wieder Nina Moghaddam das Magazin zur Sendung. Die Jury war mit Dieter Bohlen und Heinz Henn besetzt; Sylvia Kollek wurde durch Anja Lukaseder ersetzt.

Die Castings der vierten Staffel fanden im August, September und Oktober 2006 in den deutschen Städten Hamburg, München, Berlin, Köln, Wiesbaden, Stuttgart und Dresden sowie auf der spanischen Insel Mallorca statt. Insgesamt bewarben sich 28.597 Kandidaten.

Die Top-20-Shows der männlichen Kandidaten entschied jeweils Mark Medlock mit zuerst 41,25 Prozent und dann mit 33,23 Prozent für sich. Zweitplatzierter waren jeweils Thomas Enns (12,89 Prozent) und Martin Stosch (20,40 Prozent). Die Top-20-Shows der weiblichen Kandidaten hatten jeweils Lisa Bund zur Siegerin (38,52 Prozent und 31,33 Prozent). Zweitplatzierte war beide Male Francisca Urio (19,46 Prozent und 30,05 Prozent). Der als Favorit gehandelte Dennis Haberlach schied als Drittletzter mit 8,59 Prozent nur knapp gegen den späteren Favoriten Max Buskohl (9,24 Prozent) aus. Der für Roman Lob nachgerückte Tristan Iser konnte mit seiner Darbietung (0,92 Prozent) kaum für sich überzeugen und somit seine Chance nicht nutzen.

In der ersten Mottoshow lag Mark Medlock mit 25,85 Prozent vor Lisa Bund (21,24 Prozent) und Francisca Urio (15 Prozent). Das war das erste und einzige Mal, dass Medlock unter der 30-Prozent-Marke lag, was mit der hohen Teilnehmerzahl (insgesamt zehn Kandidaten) zu erklären ist. In der zweiten Mottoshow konnte Mark Medlock mit 30,77 Prozent seinen Vorsprung gegen die nun Zweitplatzierte Lauren Talbot (11,8 Prozent) und die knapp dahinterliegende Dritte Lisa Bund (11,79 Prozent) ausbauen. In der dritten Mottoshow konnte Mark Medlock seine Pole-Position mit 30,43 Prozent erneut verteidigen und ist nun als Favorit prädestiniert. Zweitplatzierte war wieder Lisa Bund mit 14,99 Prozent. Auch in der „Hits von Heute“-Show ging der Sieg auf das Konto von Mark Medlock mit 31,64 Prozent während die als Favoritin geltende Francisca Urio mit 10,46 Prozent knapp gegen den späteren Finalisten Martin Stosch (10,61 Prozent) ausschied. Die in der Show viel gescholtene Lauren Talbot konnte sich dagegen mit 12,38 Prozent mit einem zweiten Platz schmücken, hatte aber nicht mal 2 Prozent Vorsprung zu Urio – alle Kandidaten hinter Medlock haben somit Stimmenanteile zwischen 12,38 Prozent und 10,46 Prozent erhalten. Mark Medlock siegte in der Big-Band-Show mit 34,62 Prozent. Erstmals konnte sich Max Buskohl mit 17,78 Prozent auf Platz 2 hieven und Martin Stosch bekam mit 10,3 Prozent wieder den vorletzten Platz. Wenig Änderung in der 6.Mottoshow: Mark Medlock mit 36,06 Prozent auf Platz 1, Max Buskohl mit 19,88 Prozent auf Platz 2 und Martin Stosch mit 15,36 Prozent auf den vorletzten Platz. In der siebten Mottoshow, in der die Kandidaten erstmals mit zwei Liedern antreten musste, konnte Mark Medlock wie gewohnt den ersten Platz mit einer fast absoluten Mehrheit von 48,13 Prozent einheimsen. Martin Stosch hätte mit 15,43 Prozent ausscheiden müssen, was zuerst auch der Fall war – doch tatsächlich ausgeschieden ist kaum zwölf Stunden später Max Buskohl, der in seiner letzten Show mit 19,8 Prozent wieder den zweiten Platz belegte. Zunächst tauchten Behauptungen auf, Buskohl wäre durch RTL vorzeitig disqualifiziert worden, da er Interviews und andere Pressetermine nicht wahrnahm, mehrfach mit dem Ausstieg aus der Show gedroht hatte und auf einem Vertrag mit seiner Band Empty Trash bestand. Der Sender bezeichnete jedoch den Vorgang im Anschluss als freiwilligen Rücktritt. Nach diesem turbulenten Ausstieg konnte Martin Stosch im Halbfinale seine zweite Chance nutzen und setzte sich mit 22,27 Prozent diesmal gegen Lisa Bund (18,74 Prozent) durch, jedoch nicht gegen Favorit Mark Medlock, der – ebenfalls wie einst Tobias Regner im Halbfinale der dritten Staffel – ganze 59 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte. Beim Finale am 5. Mai 2007 gewann Mark Medlock mit 78,02 Prozent der Anrufe vor Martin Stosch (21,98 Prozent) die vierte Staffel von Deutschland sucht den Superstar. Medlock schaffte in dieser Staffel eine bis dato nie dagewesene Leistung: Er war von der ersten Top-20-Show bis zum Finale immer der Kandidat mit den meisten Anrufen.

Die Einschaltquoten der Finalshow betrugen 5,99 Millionen (30,4 Prozent Marktanteil) und 3,63 Millionen in der werberelevanten Zielgruppe (40,8 Prozent Marktanteil). Somit konnte RTL nicht an die Quoten der Finalshow der dritten Staffel, in der der Marktanteil mehr als 50 Prozent in der werberelevanten Gruppe betrug, herankommen. Obwohl die Quoten der gesamten vierten Staffel von Deutschland sucht den Superstar die bisher schlechtesten waren, lag RTL mit dem Format noch weit über dem Senderschnitt.

Zum ersten Mal gab es auch einen Videoclip-Contest der Sendung im Internet, den die 18-jährige Schülerin Mandy Linz aus Arnstadt in Thüringen gewann.

Fünfte Staffel (2008)

Aufgrund des Erfolges der vierten Staffel von Deutschland sucht den Superstar wurde bereits vor dem Finale dieser Staffel bekanntgegeben, dass 2008 eine fünfte Staffel produziert werden soll.[3] Dieter Bohlen und Anja Lukaseder blieben der Jury erhalten, Jury-Mitglied Heinz Henn allerdings wurde durch den Manager der Fantastischen Vier Andreas „Bär“ Läsker ersetzt. Moderatorin Tooske Ragas ist ebenfalls nicht mehr dabei. Es gibt somit keine Co-Moderatorin, sodass Marco Schreyl die Sendung alleine moderiert. Die Moderation des Magazins zur Sendung übernimmt wieder Nina Moghaddam.

Die Top-20-Shows werden durch eine einzige Live-Show Jetzt oder Nie ersetzt. Die Jury wird dann aus den 15 besten Sängern und Sängerinnen aus dem Recall die 10 besten für die Mottoshows aussuchen. Damit haben die Zuschauer erst in der ersten Mottoshow die Möglichkeit, für ihren Favoriten abzustimmen.[4]

Neben sechs deutschen Städten, darunter Berlin als einzige Stadt in Ostdeutschland, fanden die Castings von August bis November 2007 auch auf Mallorca sowie zum ersten Mal auf Ibiza statt.

Die fünfte Staffel von DSDS begann am Mittwoch, den 23. Januar 2008, um 20:15 Uhr.

Bedeutung für die Musikindustrie

Durch Deutschland sucht den Superstar erreichten mehrere der Teilnehmer eine zumindest kurze bis mittelfristige Medienprominenz im deutschsprachigen Raum. Dauerhaft konnte sich jedoch keiner wirklich in der Industrie etablieren, auch wenn insbesondere die Erstveröffentlichungen teilweise recht beachtliche Verkäufe erzielten und die Show zahlreiche Songs in den Top 10 platzierte, darunter auch mehrere Nummer-1-Hits. Dem Anspruch eines Superstars auf nationaler oder gar internationaler Ebene konnte jedoch bisher keiner der Teilnehmer oder Gewinner gerecht werden. Durch den Erfolg von Deutschland sucht den Superstar wurden auch andere Sender animiert, eine eigene Castingshow ins Programm zu nehmen.

Besonderheiten

Aufsehen erregte der Kandidat Menderes Bagci, der sich in allen fünf Staffeln bewarb, jedoch jedes Mal abgelehnt wurde. Als Belohnung für seine Hartnäckigkeit wurde ihm in der vierten Mottoshow der vierten Staffel ein Auftritt zugesagt. Ab der fünften Staffel wurde ihm von Dieter Bohlen Auftrittsverbot bei Deutschland sucht den Superstar erteilt.

In der vierten Staffel wurde der Kandidat Max Buskohl aus der Sendung entlassen – nach der Aussage von RTL auf seinen Wunsch hin –, da er lieber mit seiner Band Empty Trash Musik machen wollte. Da Max Buskohl eine Woche später nicht mit seiner Band bei TV total auftreten durfte, veranstaltete Stefan Raab die Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD (Stefan sucht den Superstar der singen soll was er möchte und gerne auch bei R T L auftreten darf).

Kritik

Einige Kritiker der Sendung bezweifeln deren musikalische Ernsthaftigkeit bzw. die mangelnde Konsequenz, die eigentlich aus dem musikalischen Anspruch resultieren sollte. So wird beispielsweise in den ersten Castingrunden offensichtlich gerade völlig Untalentierten viel Sendezeit eingeräumt, während ein Teil weitaus talentierterer Kandidaten oft bereits im selten erwähnten Vorausscheid von vornherein ausgesondert wird. So erscheint vor allem die teilweise als beleidigend empfundene Kritik der Jury an einigen unbegabten Kandidaten zwar in der Sache als durchaus berechtigt, gleichzeitig jedoch auch als planmäßig erwartet, denn es stellt sich die Frage, weshalb diese Kandidaten überhaupt erst das Vorcasting bestehen und vor die Jury gelassen werden konnten. Laut der Hamburger Medien-Professorin Joan Kristin Bleicher „werden die Sprüche von Dieter Bohlen bewusst lanciert, um einen begleitenden Skandal zu haben“. Auffallend ist zudem, dass im Verlauf der vierten Staffel die Show einen deutlichen Zuschauer- und Quotenrückgang hinnehmen musste. Kritiker führen dies auf die Wahrnehmung der Zielgruppe zurück, die Sendung eher als Spaßveranstaltung als einen ernstzunehmenden Musikwettbewerb zu bewerten.[5]

Insbesondere Privatsender wie RTL sind von guten Einschaltquoten abhängig, welche sich durch polarisierende Charaktere erfahrungsgemäß erhöhen lassen. So wird auch verständlicher, weshalb sich bereits seit der ersten Staffel auch einige Teilnehmer sehr lange in der Sendung halten konnten, deren Anwesenheit eher der Unterhaltung der Zuschauer zu dienen schien, als dem Finden eines gesanglichen Superstars, wie er beständig skizziert wird.

In den späteren Runden entscheiden die Zuschauer durch gebührenpflichtige Telefonanrufe, wer aus der Sendung ausscheidet und wer nicht, bzw. wer der Sieger der jeweiligen Show ist. Weder Sender noch Jury haben offiziell einen Einfluss darauf, obwohl es durchaus Spekulationen rund um dieses Televoting gibt. Zuschauer zweifelten die Richtigkeit der Ergebnisse an und Hacker meldeten sich, die angaben, das System manipuliert zu haben. Ein weiteres Problem der per Telefonanruf erfolgenden Abstimmung ist die sehr häufig auftretende Überlastung der Televoting-Zentrale, sodass nicht alle Anrufer in dem zumindest bei großen Livesendungen zu kurz gesteckten Zeitraum gezählt werden können. Anderseits können zur Manipulation auch Mehrfachanrufe oder sogar Callcenter eingesetzt werden. RTL trat aufgekommenen Manipulationsvorwürfen, welche auch bei anderen Castingshows vorkamen, durch Veröffentlichung der Abstimmungsergebnisse entgegen, was jedoch einige der Vermutungen nicht auszuräumen vermochte.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) leitete im Januar 2007 ein Prüfverfahren zu DSDS wegen „möglicher sozialethischer Desorientierung von Kindern und Jugendlichen“ ein. Bei der KJM waren bis dahin auch eine Reihe von Beschwerden aus der Bevölkerung eingegangen. Antisoziales Verhalten, so die KJM, werde von einer Identifikationsfigur wie Dieter Bohlen als cool und erfolg­ver­sprechend dargestellt. Respektlosigkeiten im Umgang miteinander gehörten zur Machart der Sendung. Es handele sich nicht um singuläre Entgleisungen, sondern offenbar um eine bewusste Inszenierung durch den Sender, so der Vorsitzende der KJM, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring. In einer Sitzung Anfang März 2007 diskutierte die KJM im Rahmen einer Anhörung mit Vertretern des Senders RTL über das Sendungsformat von DSDS. Der Sender hatte vorangehend in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt, dass die Programmverantwortlichen die Sendung nicht als Verstoß gegen die Jugendschutzbestimmungen betrachteten, gleichzeitig aber auch eingeräumt, dass Dieter Bohlen Kandidaten in zum Teil grenzwertiger Weise bewerte. Die RTL-Vertreter betonten im Gespräch den Drang zur Selbstdarstellung der Kandidaten, die „im Übrigen auch über die redaktionelle Gestaltung ihres Auftritts umfassend aufgeklärt“ würden. Unter Berücksichtigung der Anhörungsergebnisse entschied die KJM, dass RTL in bestimmten Nachmittags-Sendungen im Januar 2007 gegen die Jugend­schutz­bestimmungen verstoßen habe. Beleidigende Kommen­tare der Jury sowie die redaktionelle Aufbereitung und Inszenierung der Auftritte einiger Kandidaten seien geeignet, die Entwicklung von Kindern unter zwölf Jah­ren zu beeinträchtigen. In einem Massenmedium werde vorgeführt, wie Menschen herab­gesetzt, verspottet und lächerlich gemacht werden. Antisoziales Verhalten werde auf diese Weise als Normalität dargestellt. Dies könne Werten wie Mitgefühl, Respekt und Solidarität mit anderen entgegenwirken. Auch die Ausstrahlung der betreffenden Sendungen im Hauptabendprogramm sieht die KJM in Hinblick auf Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 16 kritisch und erwartet künftig die Vorlage bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) bereits in den Produktionsprozessen sowie eine intensive Diskussion über mögliche Jugendschutzprobleme. Trotz der Feststellungen der KJM muss DSDS nicht ins Spätprogramm von RTL verschoben werden, was eine übliche Vorgehensweise bei jugendgefährdenden Sendungen ist. Die KJM werde DSDS jedoch verstärkt kontrollieren und analysieren.

Ende 2003/Anfang 2004 initiierte der seinerseits in Teilen seiner Medienauftritte umstrittene Stefan Raab in seiner Sendung TV total den Wettbewerb SSDSGPS (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star) bewusst als Kontrast zu Deutschland sucht den Superstar. Raab bezeichnete DSDS in einem Interview mit dem Spiegel „als inszeniertes Abwatschen armer Seelen, das nur niederste Instinkte befriedige“. Für das Konzept seiner Castingshow erhielt Raab 2005 den Adolf-Grimme-Preis (Spezialpreis). Die Jury des Grimme-Instituts zog in der Begründung unter anderem einen Vergleich zwischen SSDSGPS und DSDS und stellte fest: „… ‚SSDSGPS‘ kann dabei als Gegenmodell gesehen werden zu gelackten Megaveranstaltungen, wo mit bigottem Ernst suggeriert wird, echte Superstars zu kreieren, tatsächlich aber synthetische Sangesmarionetten installiert werden, zum schnellstmöglichen kommerziellen Gebrauch, mit Nachhaltigkeitsfaktor Null – es sei denn, sie existieren in einer Witzfigurenfunktion für die Klatschpresse weiter“. Raab kritisierte mit seiner Aktion „Freiheit für Max Buskohl“ die „Knebelverträge“ von RTL für die Kandidaten in der vierten Staffel, da es diesem Kandidaten durch seine Vertragsbindung an RTL nicht gestattet sei, auf ProSieben bei TV Total aufzutreten. Dabei lässt er außer Acht, dass für die Kandidaten der Castingshow Popstars von ProSieben ähnliche Verträge gelten. Kritiker behaupten, dass sich Raab eher für den Konflikt mit RTL interessiere als für Max Buskohl selbst. Von Medienexperten wird aber durch diesen Konflikt von einem positiven Effekt auf die Quoten beider Sendungen, TV Total und Deutschland sucht den Superstar, ausgegangen.

Es wurden insbesondere die erste, dritte und vierte Staffel durch intensive Berichterstattung in der Boulevardzeitung Bild begleitet. Typischerweise geschieht dieses durch mehrtägige Kampagnen über die Beteiligten (Kandidaten und deren Umfeld, Moderatoren, Mitglieder der Jury) vor und nach den Sendeterminen oder durch die Skandalisierung von Ereignissen in der Sendung. Mehrere Teilnehmer konnten sich über einen beachtlichen Zeitraum in der Welt des Boulevards in der Rolle eines Prominenten etablieren, auch außerhalb der RTL-Gruppe.

Sowohl die österreichische Band Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) als auch die Böhsen Onkelz befassen sich mit ihren Songs Popstar bzw. Superstar kritisch und teils ironisch untersetzt mit dem Trend der Castingshows à la DSDS.

Diskografie
Gewinner der ersten Staffel – Alexander Klaws (Konzert am 15. Juli 2006 in Dresden)
Gewinner der ersten Staffel – Alexander Klaws (Konzert am 15. Juli 2006 in Dresden)

Diese Diskografie enthält die offiziellen Plattenveröffentlichungen der Mottoshow-Kandidaten (Chartplatzierungen in Deutschland in Klammern). Die Veröffentlichungen der Kandidaten, die nicht in die Mottoshows gelangten, sind nicht beinhaltet.

Erste Staffel

Gemeinsame Veröffentlichungen der Finalteilnehmer

* Single: We Have A Dream (1)
* Album: United (1)
* DVD: Deutschland sucht den Superstar (4)

Alexander Klaws (Gewinner)

* Singles: Take Me Tonight (1), Stay With Me (9), Free Like the Wind (1), Behind the Sun (2), Sunshine After The Rain (5), Here I Am (19), All (I Ever Want) (12), Not Like You (16)
* Alben: Take Your Chance (1), Here I Am (1), Attention! (20)

Juliette Schoppmann (Zweitplatzierte)

* Singles: Calling You (10), It's Only Uh Uh (60), I Still Believe (9)
* Album: Unique (15)

Daniel Küblböck (Drittplatzierter)

* Singles: You Drive Me Crazy (1), Heartbeat (2), The Lion Sleeps Tonight (7), Teenage Tears (16), König Von Deutschland (29)
* Alben: Positive Energie (2), Liebe Nation (54)

Vanessa Struhler (Viertplatzierte)

* Singles: Ride Or Die (I Need You) (4), Fiesta (22), Ey Ey Ey/Back To Life (17), One Single Tear (40), Blah Blah Blah (57), Don't Say (You're Sorry) (–), Bonafide (–), Take Me Slow (–), When U Luv (–)
* Alben: Ride With Me (30), Independence (–)

Gracia Baur (Fünftplatzierte)

* Singles: I Don't Think So (3), I Believe In Miracles (15), Run & Hide (20), When The Last Tear's Been Dried (32), Never Been (39)
* Single als Mitglied von Xantoo: Cos I Believe (39)
* Alben: Intoxicated (10), Passion (–)

Nicole Süßmilch (Sechstplatzierte)

* Single: A Miracle Of Love (87)

Daniel Lopes (Siebtplatzierter)

* Singles: Shine On (14), I Love You More Than Yesterday (95), Change The World (–)
* Album: For You (35)

Nektarios Bamiatzis (Achtplatzierter)

* Single: Looks Like We Made It (39)

Judith Lefeber (freiwillig ausgeschieden)

* Singles: I Will Follow You (13), Everybody Does (70), In My Room (–)
* Alben: In My Dreams (17), In My Room (–)

TV Allstars (Zusammenarbeit verschiedener Castingteilnehmer)

* Single: Do They Know It’s Christmas? (3)
* Album: The Ultimate Christmas Album (4)

4 United (Küblböck, Baur, Bamiatzis, Brauckmeyer)

* Single: Don't Close Your Eyes (18)

Zweite Staffel

Gemeinsame Veröffentlichungen der Finalteilnehmer

* Single: Believe In Miracles (8)
* Album: Magic Of Music (2)

Elli Erl (Gewinnerin)

* Singles: This Is My Life (3), In My Dream (40), Not My Type (90), Get Up (70), Can't deny it (75)
* Album: Shout It Out (33)

Philippe Bühler (Drittplatzierter)

* Single: Warum (22), Ich kann dich lieben (42)

Benny Martell (Viertplatzierter)

* Single: 1st Fan Edition (–), Someone Like You (noch nicht platziert)

Gunther Göbbel (Fünftplazierter)

* Singles (als Mitglied von Meant 2 Be): Caramba (78)
* Singles (als Mitglied von Lemon Ice): Stand by me (11), Only you (21), Girl You Know It’s True (26), Right Here Waiting (23)

Anke Wagner (Sechstplazierte)

* Single: Cool Days, Cool Nights (–)
* Album: Close to Me (–)

Kemi Awosogba (Neuntplazierte)

* Single (als Mitglied von POPSTARS On Stage All Stars): Never Give Up (30)

Dritte Staffel

Gemeinsame Veröffentlichungen der Finalteilnehmer

* Album: Love Songs (1)
* DVD: Access All Areas

Tobias Regner (Gewinner)

* Singles: I Still Burn (1); She's So (38); Cool Without You (46)
* Album: Straight (1)

Mike-Leon Grosch (Zweitplatzierter)

* Singles: Don't Let It Get You Down (1); Confessional (30)
* Album: Absolute (2)

Vanessa Jean Dedmon (Drittplatzierte)

* Single: Sonnenschein (feat. Rapsoul) (17); Hold You (?)

Nevio Passaro (Viertplatzierter)

* Singles: Amore Per Sempre (2); Run Away (28)
* Album: Nevio (5)

Vierte Staffel

Gemeinsame Veröffentlichungen der Finalteilnehmer

* Album: Power Of Love (3)
* DVD: Showtime

Mark Medlock (Gewinner)

* Singles: Now Or Never (1); You Can Get It (If You Really Try) (1); Unbelievable (4)
* Album: Mr. Lonely (1)[6]; Dreamcatcher (2)

Martin Stosch (Zweitplatzierter)

* Single: Zeit meines Lebens (30)[7]

Lisa Bund (Drittplazierte)

* Single: Learn To Love You (18); All that I am (?)
* Album: Born Again (27)

Max Buskohl (freiwillig ausgestiegen)

* Single: Limited (mit seiner Band Empty Trash) (47)
* Album: Confession (mit seiner Band Empty Trash) (55)



Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star SSDSGPS /
Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf - SSDSDSSWEMUGABRTLAD
auf Pro7

SSDSGPS

Ende 2003/Anfang 2004 initiierte Raab die Casting-Show „SSDSGPS“ (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star), die zwar den Namen von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) parodierte, sich aber als ernst zu nehmende und stärker auf das musikalische Talent ausgerichtete Alternative hierzu verstand.

Mit dem Wettbewerb suchte er einen Kandidaten für die deutsche Vorausscheidung des Eurovision Song Contest. NDR-Unterhaltungschef Dr. Jürgen Meier-Beer hatte ihm eine Wildcard versprochen, falls sein Künstler Erfolg in den Charts haben sollte. Die Jury bestand aus Raab, Thomas Anders und Joy Fleming.

Als Sieger aus SSDSGPS ging Maximilian Mutzke hervor, der sich unter anderem gegen Vanessa Henning (die spätere V:NESS) durchsetzen musste. Mit deutlichen 92 Prozent schaffte er später im deutschen Vorausscheid die Qualifikation für das ESC-Finale. In Istanbul erreichte er mit seinem Nr.-1-Hit „Can't wait until tonight“ den 8. Platz.

Raab erhielt für SSDSGPS 2005 einen Adolf-Grimme-Preis.

Moderiert wurde die Show von Stefan Raab,Oliver Pocher und Annette Frier.

SSDSDSSWEMUGABRTLAD

Als Nachfolger von SSDSGPS entstand 2007 SSDSDSSWEMUGABRTLAD.

Die Abkürzung steht für „Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf“ und entstand, als im April 2007 bei Deutschland sucht den Superstar der Kandidat Max Buskohl die Casting-Show verließ und RTL ihm mit Hinweis auf bestehende Verträge untersagte, unmittelbar danach bei TV total aufzutreten. Raab startete eine Kampagne unter dem Motto „Freiheit für Max Buskohl“, in der er mit der Verwendung eines abgewandelten RAF-Entführungsfotos für Wirbel sorgte. Nachdem die von Kritikern als PR-Aktion[2] eingeschätzte Aktion gescheitert war, startete Raab seine neue Castingshow.[3]

Den Kandidaten war die Auswahl der Lieder freigestellt, auch eigene Produktionen waren erlaubt. Aus den Bewerbern, die sich in einer Casting-Box vorstellten, wurden zwanzig Kandidaten ausgewählt. Die Kandidaten präsentierten sich in zwei Vorrunden dem Publikum und der Jury, die aus Stefan Raab, Max Buskohls Vater Carl Carlton und einem Gastjuror bestand. Per Televoting wurden zehn Kandidaten in die nächste Runde gewählt, die sich in weiteren Live-Shows bewähren mussten.

Im Finale am 10. Januar 2008 traten der Country-Musiker Mario Strohschänk, Rockmusik-Sängerin Steffi List aus Schweinfurt, der Balladenschreiber Gregor Meyle und die 18-jährige Schweizerin Stefanie Heinzmann aus Eyholz an. Strohschänk schied als Erster aus; alle Kandidaten präsentierten ihre kurz vorher aufgenommenen Singles erstmals live. Die aus dem Kanton Wallis stammende Stefanie Heinzmann gewann schließlich den Wettbewerb und erhielt einen Plattenvertrag.

Moderiert wurde die Sendung von Elton und Johanna Klum.



The next Uri Geller – Unglaubliche Phänomene Live auf pro7

The next Uri Geller – Unglaubliche Phänomene Live (dt. „Der nächste Uri Geller“) war eine als Mystery-Sendung angelegte Castingshow auf ProSieben. Die erste Folge lief am 8. Januar 2008, die letzte am 26. Februar 2008. Wie auch bei anderen Castingshows scheidet derjenige Kandidat aus der Sendung aus, für den am wenigsten Zuschauer angerufen haben. Eine Jury war nicht vorhanden, jedoch konnte Uri Geller einen Kandidaten seiner Wahl in die nächste Runde lassen. Außer den Kandidaten führte auch Uri Geller Zauberkunststücke vor. Gewonnen hat die Show der Berner Vincent Raven.

Konzept des Formats

Die neunteilige Show ist der erste größere Auftritt Gellers in Deutschland nach seiner im November 2004 auf RTL gesendeten Uri Geller Show.[2] Sie wurde von Stefan Gödde moderiert und auf ProSieben seit dem 8. Januar 2008, jeweils Dienstags um 20:15 in einem wöchentlichen Intervall, live gesendet. Pro Sieben bezeichnet Geller in der die Sendung begleitenden PR-Kampagne als den größten „Mystifier” auf der Suche nach einem Nachfolger. Ein entsprechendes Wort existiert im Englischen nicht; in der Presse wurde die Vermutung geäußert, es handele sich um ein selbst geschaffenes denglisches Kunstwort des Senders, das von dem Verb “to mystify” ableitet.[3] Dies bedeutet auf deutsch in etwa "jemanden vor ein Rätsel stellen" oder "verwirren".

Mehrere in der Nähe der Bühne sitzende Prominente werden in die Vorführungen der Kandidaten mit einbezogen und bestätigen zu Beginn der Sendung, dass es ihres Wissens keine Absprachen und keine Bekanntschaften mit den Kandidaten gibt. In Deutschland wirkten in der ersten Sendung das Model Anni Wendler, die Moderatorin Sonya Kraus und der Schauspieler Jürgen Vogel mit, indem sie sich als Handlungspartner für die Demonstrationen zur Verfügung stellten. Das Datum und die Uhrzeit der jeweiligen Vorführung werden mit ebenfalls in das Format eingebundenen Bürgermeistern abgeglichen. Die Begründung hierzu lautet, es wäre so sichergestellt, dass keine zuvor angefertigten Aufnahmen verwendet werden. Die Bürgermeister werden ebenso wie die drei Prominenten als glaubwürdige Zeugen angeführt.

Der Großteil einer Show wird von den Kandidaten gestaltet, deren Vorführungen Uri Geller beobachtet und bewertet. Bei jeder Show führt Geller auch ein eigenes „Experiment“ durch, an dem sich die Zuschauer zu Hause beteiligen können. Die entsprechenden Demonstrationen Gellers beschränken sich auf die von ihm im Verlauf der letzten Jahrzehnte wiederholt vorgeführten Aktionen, sie variieren diese nicht und gehen über diese nicht hinaus. Die Zuschauer werden aufgefordert, im Anschluss über ein kostenpflichtiges Callcenter von Phänomenen zu berichten, die während der Sendung bei ihnen zu Hause aufgetreten sein sollen.

Gegen Ende der Sendungen entscheiden sich die Zuschauer über ein ebenfalls kostenpflichtiges Televoting für die beste Vorführung. Der Kandidat mit den wenigsten Stimmen scheidet dabei aus. Der Gewinner von The next Uri Geller wurde am 26. Februar 2008 in der neunten Folge ermittelt. Vincent Raven erhält eine Gewinnprämie in Höhe von 100.000 Euro.

Einschaltquoten

Die erste Folge erreichte eine Gesamtzuschauerzahl von 3,85 Millionen, welche einem Marktanteil von 12,1 % entspricht. In der werberelevanten Zielgruppe wurde ein Marktanteil von 20,1 % erreicht.[4] In den weiteren Folgen nahmen die Einschaltquoten jedes Mal leicht ab, auf zuletzt 2,79 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 9,2 % bei der fünften Folge. Der Marktanteil der Zielgruppe 14- bis 49 Jährige lag bei 15,6 Prozent (1,94 Millionen Zuschauer).[5]

Internationale Verbreitung

Vorbild der Sendung ist „The Successor“ (hebräisch: היורש) aus Israel. Es war mit Einschaltquoten von über 50 % das erfolgreichste Programm der israelischen Fernseh-Geschichte.[6]

Im November 2007 lief eine weitere Adaption des Originalformats unter dem Titel „Phenomenon“ im amerikanischen Fernsehen auf dem Sender NBC. Im Gegensatz zu den anderen Formaten, wurde in den USA der erfolgreiche TV Magier Criss Angel als Jurymitglied Geller zur Seite gestellt. Dieser provozierte live einen Streit, als der Kandidat Jim Callahan eine überzogene Darbietung ablieferte, in der er vorgab, Verbindungen zu Toten im Jenseits herzustellen.[7] Angel stellte live die übernatürlichen Fähigkeiten des Kandidaten und Uri Gellers in Frage und forderte beide für ein Preisgeld von 1 Million $ auf, ihm Details über die von ihm vorbereiteten Briefumschläge zu verraten.[7] [8] Weder Geller noch der Kandidat nahmen die Herausforderung an. In einem Umschlag war das Datum 9/11 enthalten. Angel erzürnte sich damit darüber, wie solche Leute den Anspruch erheben, paranormale Fähigkeiten zu besitzen, dies zur Schau stellen und damit Geld verdienen, aber ihre angeblichen Fähigkeiten nicht nutzen oder genutzt haben um z. B. Terroranschläge zu vereiteln und Menschenleben zu retten.

Das Sendeformat wird international auch auf anderen zur ProSieben-Gruppe gehörenden Stationen verbreitet. Seit dem 26. Januar 2008 sendet der niederländische Kanal SBS 6 De Nieuwe Uri Geller, der ungarische Fernsehsender TV2 plant das Format im Frühjahr 2008 auszustrahlen.[9]

Kritik

Allgemeine Kritik

Die gezeigten Darbietungen gehören zum normalen Programm professioneller Zauberkünstler, wie sie auch schon von James Randi gezeigt wurden. Die Internetausgabe des Stern berichtete über die „Mitwirkenden-Verträge“ der Constantin Entertainment, die der Stern-Redaktion vorliegen und nach Aussagen des Magazins die Mitwirkenden dem Willen der Produzenten ausliefern. Das Magazin hebt hierbei insbesondere einen Passus hervor, in dem die Kandidaten bescheinigen, dass sie „über ausgeprägte mentale und intuitive Fähigkeiten, wie etwa Gedankenlesen, Telekinese, Suggestion oder Autosuggestion“ verfügen.[10][11] Entsprechende Behauptungen sind in der Regel unter Zauberkünstlern verpönt, da sie offensichtlich unwahr sind. Medienberichten zufolge erreichten es einige der Teilnehmer für ihre Verträge eine andere Formulierung durchzusetzen, die wie folgt lautet: „Der Vertragspartner ist Zauberkünstler, der mit Hilfe von Tricktechniken die Illusion von z. B. Gedankenlesen, Telekinese, Suggestion und/oder Autosuggestion oder anderer paranormaler Phänomene darstellen kann.“ [12]

Rainer Wolf, Hobbyzauberer und Mitglied im Wissenschaftsrat und Vorstand der GWUP, erklärte in einem Interview mit der Main-Post, jeder geschulte Mentalzauberer könne die gleichen Phänomene vorführen. Er erläuterte, dass das, was in den ersten beiden Shows zu sehen war, sicher kein Beweis für etwaige übernatürliche Fähigkeiten der Kandidaten darstelle.[13]

In der Vergangenheit hatte sich Geller erfolglos gegen die Veröffentlichung eines Videos auf der Internetplattform YouTube gewehrt, wo eine Sequenz aus dem israelischen Vorbild von The next Uri Geller angesehen werden kann. Darin ist deutlich zu erkennen, wie sich Geller einen Magneten über den Finger schiebt, um im Anschluss auf scheinbar zauberhafte Art die Nadel eines Kompasses zum Ausschlag zu bringen. [14] Auf YouTube kursieren Erklärungen zu den meisten der in dieser Sendung aufgeführten Tricks.

Verteidiger der Show, wie auch Uri Geller, entgegnen dem, dass die Show nicht als Beweis für die Existenz für Magie und die übernatürlichen Fähigkeiten gedacht ist. Vielmehr sollte die Show durch spektakuläre und außergewöhnliche Darbietungen die Menschen erstaunen und faszinieren. Uri Geller sagte dazu in einem Interview: „Ich wurde schon oft gefragt: Uri, was sind das für Leute da auf der Bühne? Sind sie Trickser, sind sie Illusionisten; oder sind sie übersinnlich veranlagt? Um ehrlich zu sein: Es interessiert mich nicht, was sie sind. Mich interessiert nur, dass ich einen faszinierenden Auftritt sehe. Ich möchte, dass mir die Haare zu Berge stehen und ich eine Gänsehaut habe.“[15]

Pressestimmen

Das Echo der deutschsprachigen Medien auf das Format ist jenseits des Boulevards eher negativ:

„Uri Gellers Erhebung zum Richter übersinnlicher Kompetenzen ist ähnlich glaubwürdig wie die Helmut Kohls zum Vorsitzenden einer Ethikkommission über illegale Spendenpraxis.“

– Spiegel Online[16]

„Größter Betrug seit Erfindung des Fernsehens!“

– RP Online[17]

„In der Live-Show auf Pro Sieben konkurrieren zehn ‚Mentalisten‘ um 100.000 Euro. Mysteriöses, Paranormales und Übersinnliches soll der Zuschauer serviert bekommen. In Wahrheit sind es aber billige Taschenspielertricks, codierte Botschaften und andere Schummeleien auf ‚We love to entertain you‘-Niveau.“

– Welt Online[18]

„Deutschland ist völlig von den Socken, ja, wir sind jetzt alle verhext – behauptet zumindest Bild.de. Und Schuld an diesem magischen Wandel unserer Volksseele ist Uri Geller, der kürzlich bei Pro7 zaubern durfte.“

– Telepolis[19]

„Man muss sich Gellers Show als eine Art Casting für Mentalisten vorstellen – also für Menschen, die entweder selber eine Meise haben oder die glauben, das Publikum habe eine Meise.“

– Welt Online[20]

„Das eigentliche Phänomen besteht darin, dass dieser Zauberkünstler wider jeglicher Vernunft alle paar Jahre erneut von sich reden macht und ein Publikum anzieht wie kaum ein anderer.“

– sueddeutsche.de[21]

„Dass Pro Sieben das Format trotzdem gekauft hat, von ‚übersinnlichen, übernatürlichen, unerklärlichen‘ Phänomenen faselt, die zehn Kandidaten als ‚Auserwählte‘ bezeichnet und diesen ekligen Hochstapler hofiert: Das ist das einzige unerklärliche Phänomen des Uri Geller.“

– Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung[22]

Die Kandidaten

* Vincent Raven (Gewinner)
* Farid (2. Platz)
* Nicolai Friedrich (3.Platz rausgewählt am 26. Februar 2008)
* David Goldrake (ausgeschieden am 19. Februar 2008)
* Alexander Hartmann (ausgeschieden am 12. Februar 2008)
* Leo Martin (ausgeschieden am 5. Februar 2008)
* Thorsten Strotmann (ausgeschieden am 29. Januar 2008)
* Vivian Sommer und Olaf Kohrs (ausgeschieden am 22. Januar 2008)
* Dr. Lord Jack Nasher-Awakemian (ausgeschieden am 15. Januar 2008)
* Hayashi (ausgeschieden am 8. Januar 2008)



Germany’s Next Topmodel auf Pro7

Germany’s Next Topmodel ist der Titel einer deutschen Reality Show auf ProSieben. Siegerin der ersten Staffel war Lena Gercke. Die zweite Staffel gewann Barbara Meier. Die Show wird von Heidi Klum moderiert und basiert auf dem erfolgreichen US-amerikanischen Format America’s Next Top Model, moderiert von Supermodel Tyra Banks.

Konzept

Erklärtes Ziel der Sendung ist es, Deutschlands nächstes Supermodel zu finden. Dazu werden aus allen Kandidatinnen 12-15 Finalistinnen gewählt, die in speziellen Aufgaben ihr Talent unter Beweis stellen müssen. Am Ende jeder Folge legt eine Jury fest, welche Mädchen bei der nächsten Folge noch teilnehmen dürfen. Die Jurymitglieder sind gleichzeitig die Coaches der Kandidatinnen und stellen ihnen verschiedene Aufgaben.

Bei der Übernahme des Konzepts vom US-amerikanischen Original wurde auch der Name adaptiert. Allerdings wurde Top Model in die deutsche Schreibweise Topmodel geändert.

In der Sendung werden nur die Vornamen der Teilnehmerinnen sowie zur Unterscheidung ggf. der erste Buchstabe des Nachnamens genannt.

Erste Staffel

Die am 25. Januar 2006 gestartete erste Staffel bestand aus der Jury um Heidi Klum, Friseur und Visagist Armin Morbach, Model-Agent Peyman Amin und dem amerikanischen Choreographen und Laufsteg-Trainer Bruce Darnell. Neben der festen Jury wurden die Teilnehmerinnen auch von Gastjuroren wie Model Marcus Schenkenberg, Designerin Jette Joop oder Schauspieler Erol Sander bewertet.

Teilnehmerinnen
Die letzten vier Teilnehmerinnen der ersten Staffel auf der CeBIT 2006: Yvonne Schröder, Janina Ordmann, Jennifer Wanderer und Lena Gercke (von links nach rechts)
Die letzten vier Teilnehmerinnen der ersten Staffel auf der CeBIT 2006: Yvonne Schröder, Janina Ordmann, Jennifer Wanderer und Lena Gercke (von links nach rechts)

Von insgesamt 11.637 Bewerberinnen begann die Show mit 32 vorausgewählten Kandidatinnen, von denen zwölf in der ersten Folge weiter kamen. Als Siegerin wurde Lena Gercke gekürt, Zweite wurde Yvonne Schröder vor Jennifer Wanderer. Céline Roscheck, die im Jahr 2002 zur Miss Austria gewählt wurde, gab in Folge 3 freiwillig auf.

Im Unterschied zu den ersten neun Folgen wurde das Finale erst am Nachmittag des Tages der Ausstrahlung in einem Studio mit geladenen Gästen als Zusammenfassung mit Rückblicken gedreht. Zwischen den Einspielungen mussten die letzten drei verbliebenen Kandidatinnen noch einmal einige Aufgaben bewältigen.
Teilnehmerinnen der ersten Staffel *)
Teilnehmerin[1] Platz Alter Wohnort Größe Maße Geburtstag
Lena Gercke 1 19 Cloppenburg 178 cm 90-66-89 29. Februar 1988
Yvonne Schröder 2 18 Frankfurt am Main 174 cm 86-66-84 13. April 1989
Jennifer Wanderer 3 19 Kulmbach 178 cm 80-66-91 6. Dezember 1988
Janina Ordmann 4 20 Korfu 173 cm 84-59-89
Charlotte Offeney 5 18 Hannover 183 cm 88-64-80
Lena Meier 5 20 Schnaittach 180 cm 83-61-89
Luise Mikulla 7 16 Potsdam 175 cm 86-66-85 29. Mai 1989
Micaela Schäfer 8 22 Berlin 175 cm 85-60-90 1. November 1985
Rahel Krüger 9 20 Kiel 170 cm 85-63-82
Andrea Lichtenberg 10 19 Bergisch Gladbach 178 cm 86-64-90
Anne Mühlmeier 10 17 Stuttgart 175 cm 81-62-85 20. September 1988
Céline Roscheck f.g.**) 22 Wien 182 cm 90-62-92 16. August 1983
*) Die Angaben zu den Teilnehmerinnen: Stand Staffelbeginn.
**) Die Teilnehmerin ist freiwillig aus der Show ausgestiegen.

Resultat
Lena Gercke: Die Gewinnerin der ersten Staffel


Die Gewinnerin Lena Gercke erhielt einen Lancia Ypsilon[2] und einen Vertrag mit Face Your Brand!, in dem vereinbart ist, dass sie für die Modelagentur IMG Models arbeitet und auf dem Titelblatt der Cosmopolitan in der Juniausgabe 2006 erscheint.

Bereits vor dem Finale kündigte die internationale Modemarke Oui Set an, die Gewinnerin exklusiv über neun Monate als Model für die Herbst/Winter-Kollektion 2006 zu buchen.[3]

Weiterhin gab Peyman Amin nach dem Finale bekannt, dass sowohl Jennifer Wanderer als auch Yvonne Schröder über Face Your Brand! als Model für IMG Models arbeiten können. Für Yvonne Schröder wurde eine Abbildung auf dem Titelblatt des neuen Heine-Katalogs für die Herbst/Winter-Kollektion 2006 vereinbart.[4] Im Herbst 2006 wurde Schröder in einer deutschlandweiten Werbekampagne zum Gesicht des Video-on-Demand-Portals maxdome und nahm an der ProSieben Serie „Stars auf Eis“ teil. Wanderer machte diverse Fotoshootings für verschiedene Kataloge. Die drei Finalisten waren sowohl in der Sommer- als auch in der Winterkampagne der ProSieben-Marke We Love zu sehen.

Irina, von der in der Sendung behauptet wurde, sie sei zu dick für ein Topmodel, wirbt für die Lucia AG.[5] Lena Meier stand zwischenzeitlich bei FORD Models Europe unter Vertrag.

Resonanz

Die am 25. Januar 2006 gestartete erste Staffel erzielte mit ihrer ersten Ausstrahlung einen Marktanteil beim Gesamtpublikum von 7,9 % und wurde damit von 2,75 Millionen Zuschauern gesehen. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen erreichte sie 13,5 %. Damit war sie ein Quotenerfolg für den Sender ProSieben, dessen durchschnittliche Quoten in dieser Gruppe bei 10 % liegen. Das Finale erreichte nochmals eine deutliche Steigerung der Quote.[6]

In die Schlagzeilen geriet die Sendung im Februar 2006, als eine Teilnehmerin der Sendung den Wettbewerb verlassen musste, weil sie nach Ansicht der Jury zu dick war.[7] Die CDU-Politikerin Gitta Connemann warf ProSieben daraufhin vor, ein gefährliches Vorbild für Mädchen in der Pubertät zu liefern. In verschiedenen Zeitungen (etwa in der FAZ als ganzseitige Farbanzeige) erschien daraufhin am 8. Februar ein offener Brief der Teilnehmerinnen, in dem sie betonten, dass keine von ihnen hungere und die Juroren die Regeln nicht erfunden hätten.[8][9]

Zweite Staffel

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Zuletzt bearbeitet von Joanie am 01.03.2008, 22:49, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 01.03.2008, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Fortsetzung

Zweite Staffel

ProSieben zeigte die zweite Staffel ab dem 1. März 2007. Statt acht wurden diesmal zwölf Folgen sowie das Finale ausgestrahlt. Das Finale wurde am 24. Mai 2007 gezeigt.

In der Jury saßen wie in der ersten Staffel Heidi Klum, Model-Agent Peyman Amin und Bruce Darnell. Neu dabei war Friseur und Visagist Boris Entrup, der Armin Morbach ersetzte.

Teilnehmerinnen

Von insgesamt 16.421 Kandidatinnen begann die Show mit 100 vorausgewählten Bewerberinnen, von denen 15 in der ersten Folge weiter kamen. Dadurch, dass sich bereits in der ersten Folge zwei der Kandidatinnen dazu entschieden, die Show freiwillig zu verlassen, wurden zwei bereits ausgeschiedene Kandidatinnen nachnominiert.
Teilnehmerinnen der zweiten Staffel *)
Teilnehmerin[10] Platz Alter Wohnort Größe Maße Geburtstag
Barbara Meier 1 20 Regensburg 174 cm 81-61-94 25. Juli 1986
Anne-Kathrin „Anni“ Wendler 2 21 Schwerin 177 cm 85-59-92
Hana Nitsche 3 21 Oftersheim 172 cm 85-59-89 13. Dezember 1985
Fiona Erdmann 4 18 Bremen 174 cm 84-63-91 9. September 1988
Mandy Graff 4 18 Olm (Lux) 179 cm 85-63-91 27. Februar 1989
Anja Platzer 6 19 St. Stefan/Graz 183 cm 84-62-88
Michaela Saskia „Milla“
Gräfin von Krockow 7 20 Göttingen 175 cm 86-61-88
Tonia Michaely 8 19 Berlin 182 cm 89-69-97
Aneta Tober 8 20 Castrop-Rauxel 175 cm 83-61-80
Denise Dahinten 10 19 Bruchköbel 172 cm 86-65-91
Alla Kosovan 11 18 Berlin 177 cm 85-66-94
Janina-Katharina Küpper 12 21 Aachen 183 cm 87-62-92
Antje 13 22 Berlin 180 cm 89-69-88
Enyerlina Sanchez 13 25 Berlin 183 cm 87-65-96
Janine Mackenroth 15 18 München 173 cm 87-62-92
*) Die Angaben zu den Teilnehmerinnen: Stand Staffelbeginn.

Resultat
Barbara Meier


Die Gewinnerin Barbara Meier erhielt einen Vertrag mit Face Your Brand!, in dem vereinbart ist, dass sie für die Modelagentur IMG Models arbeitet, auf dem Titelblatt der Cosmopolitan zu sehen ist und das Gesicht der neuen C&A-Werbekampagne wird.

Des Weiteren wurde auch die drittplazierte, Hana Nitsche, bei der Modelagentur IMG Models unter Vertrag genommen. Im Gegensatz zur ersten Staffel verblieb die Zweitplazierte, Anne-Kathrin Wendler, ohne Vertrag. Nitsche arbeitet als erfolgreiches Foto- und Laufstegmodel. Sie war auch in der Werbung zum Parfum „Black X's“ von Pacco Rabanne zu sehen. Auch mediale Präsenz wird ihr zuteil, so setzte ProSieben Nitsche im September als Werbeträger für den Aufruf zu den Castings der dritten Staffel ein; die Gruppe Marquess verpflichtete sie als Schauspielerin für das Musikvideo zur Single You and Not Tokio.

Auch einige der anderen Kandidatinnen arbeiten inzwischen als Models.

Dritte Staffel

Die dritte Staffel läuft seit dem 28. Februar 2008.

In der Jury sitzen wie in den ersten beiden Staffeln Heidi Klum und Model-Agent Peyman Amin. Bruce Darnell ist nicht mehr Mitglied der Jury; er hat ein Angebot für ein eigenes Fernsehformat von der ARD bekommen. Sein Nachfolger ist Casting-Direktor Rolf Scheider. Neben den drei Juroren wird in jeder Folge ein anderer namhafter Gast in der Jury sitzen. Boris Entrup ist weiterhin dabei, sitzt jedoch nicht mehr in der Jury, wie in der vergangenen Staffel. Der Titelsong der dritten Staffel ist Amazing von Seal.

In der ersten Sendung wurden 30 von 120 Kandidatinnen ausgewählt. Ursprünglich hatten sich 18 217 Frauen und Mädchen für die Staffel beworben.




Ich Tarzan, Du Jane! auf Sat1

Unter dem Motto "Ich Tarzan, Du Jane!" sucht Sat.1 gemeinsam mit Deutschlands führendem Musical-Veranstalter Stage Entertainment ab Anfang Januar 2008 die beiden Hauptdarsteller für das Disney-Musicals Tarzan®, das im kommenden Herbst seine Deutschland-Premiere feiert und vom Kreativteam von Disneys „König der Löwen“ stammt. Die beiden Sieger der Casting-Show, die von Hugo Egon Balder moderiert wird, treten ab Oktober 2008 acht Mal wöchentlich live auf einer großen deutschen Bühne als Tarzan und Jane auf. In zehn Shows ab 29. Februar 2008, 20.15 Uhr, zeigt Sat.1, wer genug Talent, Kampfgeist und Begeisterung für diese reizvolle Herausforderung mitbringt und sich in Zukunft per Liane zu neuen Karriere-Höhen aufschwingen darf.

DIE CASTING-JURY

Die Jury von „Ich Tarzan, Du Jane!“ strotzt geradezu vor Musical-Kompetenz. Mit der gebürtigen Niederländerin Pia Douwes gelang es Sat.1, einen der bekanntesten und beliebtesten Musical-Stars unserer Zeit zu verpflichten. Michael Hildebrandt ist Mitglied der Geschäftsführung und Director Marketing der Stage Entertainment Germany. Dritter im Bunde ist Ralf Schaedler, Casting Director bei Stage Entertainment. Während der Live-Show-Phase wird Sat.1 einen der drei Juroren-Plätze mit weiteren prominenten Künstlern aus dem Musik- und Show-Geschäft wechselnd besetzen.

Die Musical-Ikone: Pia Douwes

Pia Douwes gehört zu den bekanntesten europäischen Musical-Darstellerinnen und gilt unter Musical-Fans als Ikone.

Der Musical-Manager: Michael Hildebrandt

Ideen kreieren - phantasievolle, begeisternde, ungewöhnliche. Erkennen, ob eine Show das Zeug hat, ein Hit zu werden. Dafür lebt Michael Hildebrandt.

Der Casting-Profi: Ralf Schaedler

Er begann seine Ausbildung mit einem Stipendium der New Dance Group Studios in New York. Tanz und Gesang studierte er parallel dazu auch am Ballets Arts City Center.

Phil Collins

Phil Collins ist eines der musikalischen Genies unserer Zeit. Der gebürtige Londoner erlangte sowohl als Musiker und Sänger als auch als Komponist Weltruhm.

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InuKy
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BeitragVerfasst am: 12.03.2008, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Solche Casting-Shows mag ich nicht sonderlich ....
Es gibt was besseres im Fernsehen ^^
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sayuri-sama



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BeitragVerfasst am: 24.05.2008, 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Stimm t, aber sie sind trotzdem lustig anzusehen! ^^

Ich habe jetzt gelesen, dass ein Extopmodel meint, Heidi Klum wäre immer diskirminierend zu den Mädchen und deswegen will die ihre eigene Show machen.
Als ich finde nciht,dass Heidi so zu den mädels ist!

Bei popstars, letzte Staffel, kam ja die was weiß ich tanzgruppe raus.. die ist voll für'n Arsch! mieser hätten dies echt nicht mehr treffen können. Als die meine Beiden lieblinge in 1 Sendung rausgeschmissen haben, habe ich das nicht weiter verfolgt. Zum Glück!!! Room2012 IST SCHEIßEEEEEEE
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Star mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur
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Joanie
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BeitragVerfasst am: 10.06.2008, 06:59    Titel: Antworten mit Zitat

Maus ... Stimmt ... Room 2012 ist wirklich MEGA Scheiße. Hab die ja nun mittlerweile live erlebt und muss sagen. Es war der Horror. *bitter* kotz

Topmodel:

Wir haben gestern die letzte Forlge von "Americas Next Topmodel" geguckt ... und ganz ehrlich ... schaut euch lieber die deutsche ausgabe an. Die Mädchen waren nicht hübsch und vorallenm richtige HUNGERHARKEN ... sowas mageres. ... ist ja kein wunder, wenn die bei den Modeschauen nur sowas bringen. die USA fördert das ja regelrecht. ... Sorry, aber das geht gar nicht. Wenn jemand nochmal über die deutschen Models von Heidi meckert, der sollte sich die mal anschauen.

Auch wenn ich ja sagen muss, dass Heidi schon wirklich hübsche Mädchen bei ihrer Sendung entdeckt hat. Ich sage nur Staffel 2 ... Barbara Meier. ... die ist ja richtig der Hammer.





Barbara Meier

Barbara Meier (* 25. Juli 1986 in Amberg) ist ein deutsches Fotomodell und Mannequin. Einem breiten Publikum wurde sie als Siegerin der zweiten Staffel der Castingshow Germany’s Next Topmodel bekannt, die von März bis Mai 2007 vom Fernsehsender ProSieben ausgestrahlt wurde.

Jugend

Die im Amberger Stadtteil Raigering aufgewachsene Meier erwarb die Fachhochschulreife an der Staatlichen Fachoberschule in Amberg und begann daraufhin Mathematik an der FH Regensburg zu studieren, mit dem Ziel, Programmiererin zu werden.


Karriere

Während ihres Studiums besuchte sie im Oktober 2006 spontan ein Casting von Germany’s Next Topmodel in Regensburg, deren erste Staffel sie verfolgt hatte. Dort wurde Meier, die zu diesem Zeitpunkt über keinerlei Modelerfahrung verfügte, von einem Modelscout angesprochen und nahm daraufhin an der zweiten Staffel der von Heidi Klum moderierten Castingshow teil, die ab 1. März 2007 von ProSieben zur Prime Time ausgestrahlt wurde. Meier konnte sich gegen mehr als 16.000 Kandidatinnen durchsetzen und gehörte zu den 100 vorausgewählten Bewerberinnen, deren Zahl sich in den folgenden zwölf Sendungen auf drei Finalteilnehmerinnen verringerte. Im Laufe der wöchentlich immer donnerstags ausgestrahlten Fernsehshow, die die Teilnehmerinnen unter anderem nach St. Moritz, Bangkok, Los Angeles und Lissabon führte, war Meier bei drei der so genanntem wöchentlichen „Challenges“ erfolgreich, bei denen die Nachwuchsmodels vor besondere Aufgaben gestellt wurden. Sie erhielt Laufsteg- und Schauspieltraining und wurde von bekannten Modefotografen wie der Bodypainting-Künstlerin Joanne Gair abgelichtet. Außerdem bekam sie eine kleine Rolle in einem McDonald’s-Fernsehwerbespot, in dem sie gemeinsam mit Klum auftrat und wirkte im Musikvideo zu Maximilian Mutzkes Single „Mein Automobil“ mit.

Im Finale der vom Publikum noch erfolgreicher angenommenen zweiten Staffel[3][4], einer am 24. Mai 2007 ausgestrahlten Show vor Studiopublikum, entschied die Jury um Moderatorin Heidi Klum, Modelagent Peyman Amin, Bruce Darnell und Make-Up-Artist Boris Entrup über die drei verbliebenen Kandidatinnen, zu denen neben Meier noch die 21-jährige Schwerinerin Anne-Kathrin („Anni“) Wendler und die gleichaltrige Hana Nitsche aus Oftersheim gehörten. Meier, zu deren äußerlichen Charakteristika ihr langes rotes Haar und ein heller Teint zählen, wurde zur Siegerin gekürt. Als Siegerin der zweiten Auflage von Germany’s Next Topmodel wurde sie von der renommierten Modelagentur IMG Models unter Vertrag genommen, erhielt einen Werbevertrag und ein Covershooting für das deutschsprachige Lifestyle-Magazin Cosmopolitan und wurde das Gesicht der neuen Kampagne des Düsseldorfer Bekleidungsunternehmens C&A.

Nach der Teilnahme bei Germany’s Next Topmodel konnte sich Meier laut eigenen Aussagen nur schwer vorstellen, in ihr Mathematikstudium zurückzukehren. Sie plante zunächst weiter als Model zu arbeiten und parallel dazu ihr Vordiplom zu machen.


Auftraggeber

Meier machte weiterhin Werbung für Pantene, Don’t Label Me, Disneyland Paris, arbeitete für Yogurette und hatte Editorials in diversen Magazinen wie Madame Figaro, Vogue Taiwan, L’Officiel oder Material Girl. Außerdem war sie zum zweiten Mal auf dem Cover der Cosmopolitan im Januar 2008 und lief für Marc O’Polo oder auf der Berlin Fashion Week. 2008 arbeitet Meier als Botschafterin für das Jahr der Mathematik. Sie kündigte an, ihr Mathematikstudium wieder (neben ihrer Arbeit als Model) aufnehmen zu wollen.
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Chat, DSDS, Mode, Pop, Stars

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