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Virtuelles Chaos (yugioh)



 
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sayuri-sama



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 02.02.2006
Beiträge: 2106
Wohnort: köln

BeitragVerfasst am: 26.07.2006, 01:18    Titel: Virtuelles Chaos (yugioh) Antworten mit Zitat

Kapitel 1. Ein verrückter Tag

„Seto!! SETOOOOOOOOOOOOOOOOOOO“ rief Mokuba, der auf der Suche nach seinem großen Bruder war. „Seto wo steckst du denn schon wieder?!“
Seto Kaiba war in seiner Firma und arbeitet an einem Computer. Er hatte wieder eine Virtuelle Welt erzeugt und wollte diese testen. Dazu sollte Mokuba allerdings nicht mit. Das Problem war nur, das der kleinen Kaiba das noch nicht wusste. Er lief durch die Etagen der Kaiba Corp. Und suchte. Seto hatte nicht spezifiziert wo genau er sich aufhält.
Setos Sekretärin konnte dem Kleinen am Ende weiterhelfen. Sie sagte ihm, wo er steckte und Moki machte sich sofort auf den Weg dort hin.

Aber nicht nur Mokuba war auf der Suche nach Kaiba auch ein ziemlich wütender Joey Wheeler suchte ihn. Bei ihm war die nette Vorzimmerdame aber nicht so freundlich wie bei Mokuba zuvor. Sie diskutierte bis Joey zu viel hatte und anfing zu suchen. Und wenn er durch jede Etage gehen musste!!!! Er war zu allem entschlossen.
Wieso Joey so sauer war? Etwas früher an dem Tag:
Es war früh morgens. Joey war gerade mit Zeitungen austragen fertig geworden und radelte jetzt zur Schule. Er würde wahrscheinlich wieder zu spät kommen, aber das war ihm auch schon egal! Er kam ja doch nie pünktlich!
An einer Kreuzung an der selten bis nie ein Auto kam, schaute er nur kurz und radelte dann einfach über die Straße. Diesmal jedoch kam ein Auto. Und zwar nicht irgendeins, nein, es war Seto Kaiba höchst selbst, der da ankam.
Roland schaffte es natürlich nicht mehr rechtzeitig zu bremsen und fuhr den Jungen auf seinem Rad einfach über den Haufen.
Wie durch ein Wunder war ihm nichts passiert, sein Rad allerdings war Schrott. Und ohne dieses konnte er kaum Arbeiten.
Nach einer langen und hitzigen Diskussion hatte Seto ihn einfach stehen lassen. Damit kam er erst recht zu spät. Und er würde seinen Job verlieren. Seto war aber gar nicht auf dem Weg zur schule, weshalb Joey seiner Wut auch noch nicht freien Lauf geben konnte.
Deswegen war er auf dem Weg und so Sauer!

Seto lag mittlerweile in einer von diesen Kapseln und war an die Virtuelle Welt angeschlossen, als Mokuba die Tür öffnete. „Seto??“ fragte er, schaute sich kurz um und zog dann einen Schmollmund. „Boar!!! Fies!!“ maulte er und legte sich kurzerhand auch in eine Kapsel. „Na warte!!!“
Es dauerte etwas bis Joey auch diesen Raum fand. Fast eine halbe Stunde. „KAIBA DU AR...“ er schaute sich um. „Wo steckt der denn???“ Sein Mantel lag über dem Stuhl und sein Koffer war auch da. Nur Kaiba nicht.
Es dauerte bis Joey ihn und Moki entdeckte. „Na toll. Unser einer rackert sich ab und der Kerl macht in der Virtuellen Welt Urlaub!!!!! Dieser Eisblock! Das bekommt er wieder!!!“
Kurzerhand stieg auch Joey ein und landete wenige Augenblicke später auf einer grünen Wiese. „Cool!!“ stellte er fest, als er sich umschaute. „Hat ja was!“
Im nächsten Moment kam von der Seite was angeflogen und Joey konnte noch so gerade eben ausweichen.
„WAHHHHHH! Was zum Henker war das?!!“ er schaute sich um, doch nichts war zu sehen. Weit und breit nur grün. Nur neben ihm glimmte das Gras von einem Feuerball, der gerade da aufgeschlagen war.
„Ist der Irre????? Will der mich umbringen?!?!“ Ein weiterer Feuerball kam geflogen. Unbewusst konzentrierte sich Joey auf einen etwas entfernten Stein, hinter dem er Schutz suchen konnte.
Ohne zu wissen, was passierte, hockte er plötzlich dahinter. „was geht?!?!“ fragte er sich selbst und staunte nicht schlecht. An der Stelle wo er gerade noch gesessen hatte, war das Gras jetzt schwarz.
Er schluckte und stellte sich für eine Sekunde vor, was passiert wäre, wenn er nicht hätte ausweichen können. Er schüttelte den Kopf. Nein die Vorstellung war zu grausig.
Er schielte über den Felsen hinweg und zog den Kopf rechtzeitig zurück, um keine angesengten Haare zu bekommen.
Joey erblickte in einiger Ferne einen kleinen Wald. Dort war das verstecken einfacher. Er konzentrierte sich, vielleicht klappte das ja noch mal. Und wirklcih. Im nächsten Augenblick war er hinter einem Baum in dem besagten Waldstück.
Der Blonde smilte. Das war echt cool. Die Fähigkeit gefiel ihm. Er lief vorsichtig durch den Wald, immer auf der Hut vor weiteren Feuerbällen oder ähnlichen tödlichen geschossen.
Langsam begann er an Setos Geistigen Fähigkeiten zu Zweifeln. Wozu programmierte jemand so was? Das war doch idiotisch. Ok, die Fähigkeiten nicht, aber die Art, wie man sie herausfand. Wieso wollte er sich unbedingt umbringen? Konnte er nicht einfach ne Klinge dafür nehmen? Oder wollte er seinen Selbstmord als Unfall tarnen, um noch den tragischen Helden zu spielen?
Joey droppte. Kaiba würde sich im leben nicht umbringen... Aber wieso hatte er es dann Programmiert? Er würde ihn fragen! Aber erstmal ihn finden, was sich als nicht gerade einfach herausstellte.
Als Joey den Wald durchquert hatte kam er an eine Einöde, auf deren andere Seite wieder ein Waldstück lag. Er wollte gar nicht wissen, was passierte wenn er den trockenen Boden berührte, teleportierte sich deswegen schnell ins andere Waldstück.
„Hey!! Das macht spaß!!“ grinste er und landete in einer Baumkrone. Von dort aus konnte er die Umgebung etwas genauer sehen. Die nächste Fläche war ein Wasserstück, indem auch wieder eine Insel mit Bäumen war. Allerdings schien da jemand gewesen zu sein. Eine breite Spur aus Eis war auf dem Wasser zu sehen.
„Da hin!“ murmelte Joey zu sich selbst und Teleportierte sich ans Ende des Eises. Er schaute sich um. Nichts zu sehen. Er hörte hinter sich etwas, versteckte sich schnell hinter ein paar Bäumen und sah einen Feuerball neben sich landen. Schnell teleportierte er sich auf einen etwas weiter entfernten, hohen Baum.
„Himmel. Was soll der Scheiß!!!“ Er droppte und schaute sich um. Auf Tiere schien das Ding nicht zu reagieren, jedenfalls wurden sie nicht getroffen.
Der Blonde kletterte wieder runter und schaute sich um. Er hörte Stimmen, konnte sie aber nicht genau identifizieren, aber er erwartete nicht wirklich noch andere Menschen außer die Kaiba Brüder.
Er lief den Stimmen ein wenig entgegen. Der Wald war ja zum Glück angriffsfreie Zone.
„Mokuba!!! Wieso bist du mir gefolgt!!!!“ fauchte Seto, der ziemlich besorgt zu seinem Bruder schaute. Mokuba für seinen Teil, hatte ein leicht angefackeltes Hosenbein.
„Na ja..“ meinte er kleinlaut „du wolltest mir doch was zeigen und hast gesagt, du hast was neues Programmiert und deswegen bin ich zu dir gekommen und du warst hier und ich dachte..“ Mokuba redete ohne Pause und Luftholen und schaute bedröppelt aus der Wäsche.
„Ja.. das wollte ich, aber doch nicht das hier!!!“ Er deutet auf seine Umgebung. „Das ist doch viel zu gefährlich!!!“ ~ „und was machst du dann hier???“ fragte ihn der Schwarzhaarige direkt.
Joey näherte sich ihnen und beobachtet sie aus einer Baumkrone heraus. In einen Streit unter Brüdern wollte er dann doch nicht geraten.
„ich... ich wollte... etwas ausprobieren!“ antwortet der Größere stockend „und jetzt bringen wir dich hier raus!!!!“ ~ „und wenn ich das nicht will!??“ gab Moki etwas patzig zurück.
„Keine Diskussion!!!“ murrte Seto, dem langsam der Geduldsfaden riss. „Der nächste Ausgang ist in dem nächsten Waldstück! Eine kleine Quelle“
Er deutet auf die ziemlich feurige Gegend die vor ihnen lag. „Da hinter!!“ ~ „OH“ meinte Moki nur und schluckte. „und einen anderen Weg gibt es nicht???“ Der Größerer schüttelte sein braunes Haar. „nein“
„Na toll.“ Murrte Joey. Seto und Moki schauten sich um, sahen aber keinen. Sie schauten sich beide etwas fragend an, zuckten dann aber mit den Schultern und besahen sich wieder das vor ihnen liegende Problem.
„Da rüber.“ Sagte Moki. Seto nickte stumm. „Da rüber.“ Wiederholte Joey und Konzentrierte sich, allerdings machte ihm die Hitze auch etwas Angst. Wenn es nicht klappte und er kein Glück hatte, landete er in einem Larve Bach, oder in einem Feuer speiendem Geysir. Die paar Felsen, die aussahen, als ob man sie betreten konnte, waren schwarz und schienen auch nicht gerade die kühlsten zu sein.
Gut das Seto so ein Eisschrank ist! Dachte Joey und schaute zu ihm. Eis... das war’s doch. Der See war doch auch schon eingeeist worden. Das könnte er hier doch sicher auch. War er das mit dem See überhaupt gewesen???
Wenn ja, welche Fähigkeiten hatte denn da Mokuba???
Er beobachtet die beiden einen kurzen Moment, schaute dann aber wieder zu seinem Ziel. „Da rüber!“ murmelte er noch mal zu sich selbst, konzentrierte sich. Egal. Er würde schon irgendwo landen!!
Seto zog die Augen etwas zusammen und schaute noch mal in der Gegen herum. Er wurde das Gefühl nicht los, das außer Moki noch wer da war. Er schüttelte den Kopf. „bleib kurz hier! Ich probiere was!“ sagte er zu Mokuba.
Er versuchte tatsächlich einen Teil des Weges einzueisen. Langsam betrat er das Eis und lief ein paar Meter.
„ok!! Es hält. Komm nach!“ rief er Mokuba zu, der Vorsichtig nachkam. Einer der Geysire fand das Gar nicht gut und spuckte eine Feuerkugel nach ihm. Mokuba quieckte, duckte sich und verwandelte sich kurzerhand in einen Eisbären.
Seto schaute überrascht auf. Der Kleine konnte sich also in Tiere Verwandeln und auf Tiere wurde ja nicht gezielt.
Joey hatte seine Augen geschlossen und teleportierte sich. Er schaffte es sogar bis zum anderen „Ufer“. Er blinzelte und atmete erleichtert durch. Er erhob sich und schaute zu den anderen. Kaiba war auch fast drüber, Mokuba fiel allerdings immer weiter zurück. Als Eisbär hatte man ja auch nichts auf einem Vulkan zu suchen, jedenfalls nicht, wenn er aktiv war!
Das Eis hielt der Hitze auch nicht lange stand und schmolz langsam. Der schwarzhaarige bekam langsam heiße Pfoten und Verwandelte sich zurück. Ihm viel kein Tier ein, das bei der Hitze überleben könnte und das Eis war mittlerweile ganz verschwunden.
„Mokuba schnell!!“ rief Seto und deutet auf einen Geysir. „Spring!!“ Der angesprochene schaute auf, würde es aber auf keinen Fall schaffen Auszuweichen.
Joey dachte nicht lange nach. Er teleportierte sich zu Mokuba, umarmte ihn und teleportierte sich mit ihm wieder zurück.
Seto traute seinen Augen nicht. Mokuba war verschwunden. Er dachte schon er wäre getroffen, musste aber erstmal selbst sehen, dass er ans Ufer kam, denn jetzt hatten es die Feuerbälle auf ihn abgesehen.
„Alles heil?“ fragte Joey den kleinen, als diesen die Augen auf machte. „Jo... Joey!“ stellte er fest und war erleichtert. „ich.. ich glaub schon...“ beantwortet er dann die Frage.
„Das ist gut!“ lächelte der Blonde. „Los. AB zu deinem Bruder, sonst stirb der noch vor Sorge.“
Sie erhoben sich Beide und schaute sich um. Sie standen wieder an ihrem Ausgangspunkt. Seto war der einzige auf der anderen Seite.
„ich... ich will da nicht rüber!!!“ sagte Mokuba sofort und krallte sich an Joey fest.
Durch das flimmern der Hitze konnte der ältere Kaiba 2 Gestalten ausmachen. Er war etwas erleichtert und verwirrt zugleich. „MOKUBAAAAAAAAAA“ rief er laut. „SETOOOOOOO!!“ rief Moki zurück.
„IST DIR WAS PASSIERT????“ rief Seto wieder, erleichtert, das der Kleine noch Lebte. „Nein!!!“ schrie dieser zurück. „Gott sein dank!“ flüsterte der Braunhaarige zu sich.
Er hatte keine Ahnung, wie er seinen Bruder jetzt zu sich bekommen sollte.
Joey nahm der kleinen Kaiba auf den Arm. „Augenblick. Gleich sind wir drüben!“
Der Schwarzhaarige schaute ihn fragend an. „und wie???“ ~ „Wart’s ab!“
Der Blonde konzentrierte sich wieder. Es hatte allein geklappt, also wieso nicht auch zu zweit??? Er atmete tief durch und im nächsten Augenblick standen sie sicher neben Seto auf der anderen Seite.
Seto schaute ziemlich baff und irritiert. Moki smilte. „Cool!!“ und hüpfte von seinem Arm. „SETO!!!“ er sprang seinem Bruder in den Arm und kuschelte sich an ihm. „Oh Mokuba.. Ist alles ok? Bist du verletzte??? Es tut mir Leid...“
Mokuba lächelte leicht. „nein. Alles ok!!! Joey hat mich gerettet!!“
Seto schaute auf. „äh... ja!!“ war das einzige was ihm spontan einfiel. „und.. was machst du hier????“
Joey droppte. Was hatte er erwartet? Einen Dank...
„ich? Ich wollte mich bei dir beschweren! Du hast mein Rad zu Schrott gefahren und mich meinen Job gekostet... aber du warst ja nicht ansprechbar... Sag mal, wozu zur Hölle hast du so einen Schwachsinn Programmiert?!??!“
Kaiba war etwas verwirrt, hatte sich aber wieder hingestellt und hielt Mokuba auf dem Arm, der sich angekuschelt hatte. „was hast du gemacht???“ fragte er Seto und schaute ihn schief von der Seite an.
„er ist uns vors Auto gefahren. Ohne zu gucken über die Straße!“ ~“stimmt nicht!“ verteidigte sich Joey! „ich hab geschaut! Ihr wart auf einmal da!! Und viel zu schnell!!“
Beide schauten sich wütend an. Mokuba rollte mit den Augen. „Auszeit!!!“ ging er dazwischen und rollte mit den Augen. „also wirklich!!! Müsst ihr euch immer streiten?! Das ist nervig!!!“
Beide schaute Mokuba mit großen Augen an. „Lasst uns erstmal von hier verschwinden!“ ~ „Ja! Gern. Da vorne ist die Quelle.“ Meinte Seto und deutet mit der Freien Hand nach vorn.
Zusammen gingen sie hin. Seto ließ Moki los. Dieser Sprang ins Wasser und wachte kurz darauf wieder in der KC auf.
Seto schaute Joey an. „Wieso hast du Mokuba gerettet? Du hättest ihn genauso brennen lassen können.“ ~ „Also wirklich!!“ antwortet joey. „nur weil du ein absoluter Eisblock bist, der so was vielleicht noch machen würde, muss ich es doch nicht zwangsläufig auch so machen oder? Außerdem mag ich deinen Bruder!!“
Seto hatte aufs Wasser gesehen und nickte leicht. Ganz leise meinte er „Danke!“ und sprang ins Wasser.
Joey war baff. Hatte Kaiba gerade wirklich „ Danke“ gesagt??? WOW!!! Fühlte sich richtig gut an!
Auch er sprang ins Wasser und kletterte wenig später aus seiner Kapsel. Er streckte sich erstmal ausgiebig. Moki und Seto umarmten sich schon wieder. Ein lächeln malte sich auf die Lippen des Blonden. Der Anblick gefiel ihm.
Es dauerte etwas, bis Moki und Seto sich voneinander lösten. Der Kleine er schaute zwischen ihnen hin und her und lächelte. Dann düste er Wortlos raus.
Beide schauten ihm nach. Joey wand seinen Blick dann zu Seto. Dieser hatte sich wieder gerade hingestellt.
„Du hattest mir meine Frage nicht beantwortet.“ Meinte der Blonde. „Welche?“ fragte Kaiba zurück. „wieso du so was programmierst! Todessehnsucht???“
Der Braunhaarige schaute etwas schief und schüttelte dann den Kopf. „nein... Ich wollte nur testen wie das ist, wenn man bestimmte Fähigkeiten hat. Und ich wollte diese dann testen. Ich hatte nicht damit gerechnet, das Mokuba oder du mir folgen würden.“
Er drehte sich weg und beendete das Programm.
„oh.. na dann!!“ gab Joey von sich. „hat schon was mit solchen Fähigkeiten, nur das testen würde ich anders Gestalten. Weniger tödlich.“
Seto erwiderte nichts, schmunzelte nur, was der Blonde aber nicht sehen konnte, da er mit dem Rücken zu ihm stand.
„Also. Was ist jetzt?“ fragte Joey nach einiger Zeit, in der nur das klicken der Maus zu hören war. „Krieg ich ein neues Bike? Vielleicht bekomm ich damit meinen Job wieder!!“ ~ „Du willst also wirklcih ein neues! Von mir! Dabei bist du mir vors Auto gefahren!“
Er drehte sich zu Joey um und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie schaute sich eine Weile an, keiner wollte dem Blick des Anderen ausweichen und Beide stellten fest, was für wunderschöne Augen der jeweils Andere hatte.
„gut! Ich stell dir einen Check aus, kauf dir davon was du willst! Aber nicht, weil du zu blöd zum Radfahren bist, sondern weil du Mokuba gerettet hast klar?“
Er drehte sich weg, ohne eine Antwort abzuwarten und schrieb etwas in sein Checkbuch. Er riss den obersten Zettel ab und reichte ihn Joey.
„Ich darf dich jetzt bitten zu verschwinden! Und Tschüß!“ er schob Joey aus dem Zimmer bevor er irgendwas sagen konnte.
Vor der Tür schaute Joey auf den Zettel, den er in den Händen hielt. Er bekam große Augen und sein Mund blieb offen stehen. „das ist doch viel zu viel!!“ stellte er leise fest, wollte erst noch mal klopfen, ließ es aber dann.
Er verließ die Kaiba Corp. Schaute sich unterwegs zum Ausgang noch nach Moki um, sah ihn aber nicht. Er kaufte sich ein neues Rad und etwas Zubehör und radelte dann nach Hause. Er wollte sich noch was als Dankeschön einfallen lassen, hatte noch ziemlich viel von dem Geld über, das er von Seto bekommen hatte.

(Musik die ich dazu passend gerade nebenbei gehört hatte: Karenai Hana aus Full Metal Panic von der Anime Nation 4)
Am nächsten Morgen klingelte schon sehr früh sein Wecker. Ok. Für ihn normale Zeit. Er pellte sich aus dem Bett und zog sich an, machte sich dann auf den Weg die Zeitungen abholen.
Das übrige Geld hatte er in einen Umschlag gesteckt und einen Zettel beigelegt. Da er Kaiba eh die Zeitung bringen musste, konnte er es ihm auch gleich in den Briefkasten stecken. Er wollte nicht mehr, als er gebraucht hatte.
Er genoss es auf dem neuen Bike zu fahren. Es war ein tolles Fahrgefühl. Er smilte vor sich hin, passte diesmal aber besser auf, wo er hinfuhr. Er wollte dieses Fahrrad hüten wie seinen Augapfel. Es war etwas Besonderes für ihn. Immerhin war es sozusagen von Kaiba.
Er hielt vor Setos Villa, steckte den Umschlag in die Zeitung und steckte sie zusammen in den Briefkasten. Dann fuhr er Richtung Schule.
Seto staunte nicht schlecht, als er den Brief in seiner Zeitung fand. Drauf stand ganz groß „DANKE“ und auf dem Zettel, der bei dem Geld lag stand:
„Vielen danke. Das war viel zu viel. Mein Bike und meinen Job hab ich noch! Gruß an Mokuba.
Joey!“
Seto beschaute sich den Zettel ein paar Mal. „Baka!“ ~ „wer?“ fragte Mokuba, der gerade in die Küche kam. Seto schaute sich zu ihm um. „Joey!!“ Er reichte ihm den Umschlag samt Zettel.
„Du hast ihm Geld gegeben???“ fragte Mokuba ungläubig und schaute seinen Bruder vorwurfsvoll an.
„Was?! Er wollte doch nichts anderes haben!!“ verteidigte er sich. „Ach ja. Meinst du??? Wir laden ihn zum Sushi essen ein! Keine Widerrede!!“ beschloss Mokuba und sein Bruder gab nach. Es hatte eh keinen Sinn Moki zu widersprechen. Er bekam ja doch was er wollte.

In der Schule war Seto mal wieder einer mit der ersten. Mit dem Klingeln kamen auch die anderen Schüler in die Klasse und suchten sich schwatzend ihre Plätze. Joey unterhielt sich mit Yugi, ignorierte Tea dabei vollkommen, die auch gerne ihren Senf dazugeben wollte.
(Sorry an alle Tea Fans! Ich mag die Frau nicht! Ist ja Geschmackssache! ^^)
Der Blonde schaute schon rein aus Gewohnheit zu Seto, lächelte und nickte ihm freundlich zu. Seto nickte kaum merklich zurück.
Als es dann endlich zur Pause klingelte, hielt Seto Joey am Ärmel fest. Joey schaute etwas verwirrt und drehte sich um. „Ja?“ fragte er und legte den Kopf schief.
Genau wie Moki! Dachte Seto bei sich und droppte. „Mokuba möchte dich gern zum Sushi essen einladen. Hast du Samstagabend schon was vor?“
Joey war überrascht, schüttelte den Kopf. „nein.. Hab ich nicht!“ dann lächelte er. „würde ich aber sehr gern!“
Seto nickte. „Wir holen dich gegen halb 8 ab!“ damit ließ er Joey los und verschwand in die Pause.
Der Blonde blieb noch eine Weile stehen, lächelte vor sich hin und realisierte dann erst langsam, dass Samstag schon übermorgen war!!!


Kapitel 2 Ein schöner Abend

Der Freitag verließ ohne Vorkommnisse. Den ganzen Samstag über war es tierisch aufgeregt und überlegte sich 5-mal neu, was er anziehen sollte. Dabei war es doch nur ein Essen, Seinen Freunden hatte er davon nichts gesagt. Er hatte keine Lust gelöchert zu werden. Und auf andere dumme Sprüche hatte er auch keine Lust.
Am Ende entschied er sich für eine enge schwarze Jeans, die unten etwas schlag hatte und ein Schwarzes enges T-Shirt.
Er konnte es kaum erwarten, das endlich halb 8 wurde und wartet deswegen schon unten auf die Beiden.
Als endlich der Wagen vor fuhr, smilte ihn Mokuba schon an. „Hi!!!“ quieckte fröhlich. „komm steig ein!“ Der Blonde stieg zu ihnen in die Limo.
Seto staunte, wie toll Joey doch aussah, schob den Gedanken allerdings schnell bei Seite. Er beobachtet, wie Joey sich im Auto umsah. Er war noch nie in einer Limo gefahren.
Es dauerte nicht lange, da waren sie schon am Restaurante angekommen. Es lag direkt am Meer und wenn sie Glück hatten und einen Fensterplatz bekamen, dann würden sie sogar das Wasser sehen können.
Joey stieg aus dem Wagen und schaute sich um. Er hatte dieses Lokal schon öfters gesehen, bisher war es ihm aber immer zu teuer gewesen. Er beschloss nicht so viel zu essen, damit es nicht so teuer wurde.
Moki klettert ihm hinterher, smilte von einem Ohr zum anderen. „und???“ fragte er neugierig. „Gefällt es dir hier?“
Der blonde schaute ihn ja. „ja schon, aber das ist doch teuer!!!“ ~ „na und? Ab und zu darf man das mal. Heute Abend wird geschlemmt!!! Du auch!!“ mahnte er und zwinkerte dann. „Los kommt endlich!!! Ich hab Hunger!!“
Seto droppte und schüttelte etwas den Kopf. „Du bist unmöglich.“ Aber es klang werde bösartig noch anderweitig ermahnend. „Na los. Rein mit euch. Wir haben einen Tisch reserviert!“ meinte der Braunhaarig dann ruhig.
Zusammen gingen sie die letzten paar Meter zum Eingang. Sofort kam einer angerannt, nahm uns die Mäntel ab und geleitet und dann zum Tisch.
Es war wirklcih einer am Fenster. Joey staunte begeistert aus dem Fenster. Wow!! Tolle Aussicht!! Dachte er bei sich.
Sie bekamen die Karten und ich schluckte etwas. Heftig.. die Preise waren ja... WOW!
Mokuba stubste ihn an. „Such dir aus was immer du magst!!! Ist mein Dankeschön“ ~ “Aber...“ wollte Joey protestieren.
„Kein aber!!“ fuhr ihm Seto ins Wort. Und ihm zu widersprechen traute der Blonde sich gerade irgendwie nicht! Er nickte nur leicht und schaute wieder in die Karte.
Der Kellner trat näher und fragte nach dem Getränkewunsch. Moki wollte eine Cola haben, Seto erlaubte es ihm nicht. Es war schon zu spät. Er sollte ja noch schlafen können. Also bestellte er sich mit einem Schmollmund ein Malzbier.
Joey lächelte und bestellte sich einen Grünen Tee. Seto tat es ihm gleich. Der Kellner nickte, verneigte sich und ging wieder.
Joey schaute ihm nach. Wow... echt nobel. Er sah ein paar Mädchen im Kimono, die das Essen an einem anderen Tisch servierten. Sie waren sehr hübsch. Er stellte sich vor wie so ein Kimono wohl an ihm aussah.
Seto folgte seinem Blick und hatte ähnliche Gedanken, schüttelte dann allerdings den Kopf und wendete seine Aufmerksamkeit wieder auf das Papier in seiner Hand.
Moki smilte und wusste schnell was er wollte. Auch der Blonde konnte sich relativ schnell entscheiden.
Ein Mädchen im Kimono brachte die Getränke. Joey smilte sie an. Ihm gefiel das Gewand der Dame sehr. Seto beobachtet ihn und irgendwie fühlte er ein klein wenig Eifersucht, wenn er so was sah. Allerdings fragte er sich gleich, was der Blödsinn sollte. Joey war doch noch nur Joey! Aber seit wann war es eigentlich Joey und nicht mehr Wheeler?
Er wusste es nicht, konnte es nicht genau sagen, aber wirklich dagegen hatte er auch nichts.
Der Kellner trat neben das Mädchen. Sie erhob sich wieder, verneigte sich und verließ den Raum. „Haben sie gewählt??“ wollte der Mann im Anzug wissen und schaute in die Runde.
„Jaaa!“ smilte Mokuba und teilte dem Kellner mit, das er eine Miso, 2 Sushi Menüs und Yakitorispieße haben wollte.
Der Blonde staunte, wie der kleine das alles essen wollte. „und sie?“ fragte er Joey. Er schaute auf. „Öhm... Also ich hätte gern auch eine Miso und das Sushi Menü 2, und Karaage, bitte.“
Der Kellner notierte sich das und schaute Seto an. „Die Hühner Udon und Sushi 4 bitte.“ ~ „Sehr wohl.“ Damit verließ er den Tisch auch schon wieder.
Mokuba stubste Joey an und erzählte ihm alles was ihm gerade einfiel. Auch als die Suppe kam, hörte er kaum auf zu schwatzen. Seto sagte nichts. Er hörte nur zu und beobachtete die Beiden.
Joey lachte ab und zu leise, schaute sich auch öfters im Raum um. Es gefiel ihm hier sehr gut und das essen schmeckte sehr gut. Er würde gern öfter herkommen, allerdings würde das sein kleines Gehalt nicht mitmachen. Aber für ihn reichte das was er verdiente. Er konnte keine großen Sprünge machen, aber überlegen und sich ab und zu mal was leisten. Er war zufrieden.

Moki redete und redete. Mittlerweile kam schon das Sushi und der Rest des Essens. Joey fand ein Sushi Menü schon riesig und staunte das der Kleine keine Probleme hatte 2 zu essen, plus die Suppe und die Hühnchenspieße. Auch ihm schien es sehr gut zu schmecken.
Seto aß langsamer, sagte nichts. Aber man konnte ihm ansehen, dass es ihm schmeckte.
Joey schmunzelte. Irgendwie machte es ihm viel spaß hier mit den Beiden zu sitzen.
Es wurde spät. Mokuba wurde irgendwann Müde.
„Können wir langsam los?“ fragte Moki und gähnte. Seto lächelte. „ja.“ Der Kellner brachte die Rechnung. Joey bekam das kaum mit. Sein Blick hing etwas an Kaiba. Er hatte gelächelt. Einfach so gelächelt... Es sah toll aus!
„so fertig!!“ meinte der Firmenchef und riss Joey damit aus seinen Gedanken. Er erhob sich, nahm seinen Bruder auf den Arm. Joey folgte ihnen.
Auf dem Weg zum Auto war Mokuba schon eingeschlafen. Seto setzte ihn auf den Rücksitz und schaute Joey an. „willst du schon nach hause?“ Er überlegte kurz, schüttelte dann den Kopf.
„Nein...“ ~ „Gehen wir noch etwas spazieren?“ Der Blonde nickte und zusammen gingen sie runter zum Strand.
(höre gerade „Memories of Fanielia aus Escaflowne. Passt dazu,)
Joey zog Schuhe und Socken aus und kicherte über das sanfte kitzeln unter seinen Füßen. Der Größere beobachtete ihn. Er wusste nicht, ob er es ihm gleichtun sollte oder lieber nicht. Irgendwie war ihm das nicht geheuer und so ließ er es.
Nach einer Weile setzte sich Der Blonde einfach in den Sand, seufzte zufrieden und schaute aufs Wasser. Das einzige was zu hören war, war das leise rauschen und plätschern der Wellen, wenn sie an den Strand gespült wurden.
Seto blieb stehen. Er folgte Joeys Blick. Auf dem Wasser spiegelte sich der Mond. Ihm gefiel es hier. Auch die Anwesenheit des Anderen störte ihn kein bischen, im Gegenteil. Er würde mit niemandem sonst lieber hier sein.
„ich versteh es nicht!“ meinte er nach einiger Zeit leise und hockte sich auch hin. Er schaute Joey nicht an, sondern blickte weiter aufs Meer.
„was?“ fragte der Blonde, schaute nur kurz zu ihm hoch.
„So viel Geld... und du wolltest es nicht. Wieso! Ich versteh es nicht!“
Der Kleinere lächelte. „Na ja. Was soll ich mit soviel Geld? Ich hatte nie viel; das was ich beim Zeitungen austragen verdiene reicht für mich.“ Er legte den Kopf auf seine Knie, die er angezogen hatte.
„weißt du, ich wollte nur ein neues Rad haben. Wir sind beide nicht schuldlos, was die Verschrottung meines alten anging! Und jetzt hab ich eins. Was hätte ich mir denn noch holen sollen?! Geld ist nicht wirklich wichtig. Viel wichtiger sind mir meine Freunde. Das ich mit ihnen etwas unternehmen kann, mit ihnen reden und lachen... Das ist viel mehr Wert als alles Geld der Welt.“
Seto schwieg. Er hörte nur zu. „Die Damen im Kimono scheinen dir gefallen zu haben!“ stellte er nach einiger Zeit leise fest.
Joey wurde etwas rot, war froh, das es gerade dunkel war. Dann nickte er. „ja. Sie sahen hübsch aus. Ich würde auch gerne mal einen Kimono anprobieren“
Er stockte. Wieso erzählte er ihm das überhaupt?! Immerhin war das Seto Kaiba. Der heute sowieso erstaunlich freundlich war, aber er war immer noch Seto Kaiba.
Er würde das nur nutzen um ihn damit wieder ärgern zu können. Ein wenig ärgerte sich der Blonde über sich selbst. Eigene Blödheit!!
Seto schaute zu ihm. Er wunderte sich, das Joey auf einmal nichts mehr sagte. Er konnte allerdings nicht viel erkennen in seinem Gesicht. Der Mond war zu schwach um alles zu erleuchten.
„Lass und fahren!“ sagte der Große irgendwann und stellte sich wieder gerade hin. „wir bringen dich noch heim“
Der Kleinere schaute auf. „aber das ist doch ein Umweg für euch!!“ ~ „Na und!? Keine Widerrede! Komm!“ Kaiba drehte sich weg und ging los.
„komm“ äffte ihn Joey leise nach. „Muss er denn immer bestimmen?!“ er seufzte und erhob sich aus dem Sand. Er ging nicht davon aus, das Seto ihn gehört haben könnte, doch das hatte er. Jedes Wort, allerdings schwieg er.
Sie liefen Wortlos zum Wagen, stiegen ein. Roland wusste schon, wo er hin musste und fuhr los. Joey schaute zu Moki, der an der anderen Tür lehnte und friedlich schlief. Ein lächeln malte sich auf sein Gesicht. Es sah einfach süß aus.
Der große Kaiba beobachtete den Blonden auch weiterhin. Er bemerkte jede noch so kleine Bewegungen und das nur im Licht der Laternen.
Recht bald waren sie vor Joey Haus angekommen. „Gute Nacht!“ sagte Kaiba schlicht.
Der Blonde war überrascht, lächelte und erwiderte „Danke. Ich wünsche euch auch eine Gute Nacht und vielen Dank für den schönen Abend.“
Ohne noch eine Antwort abzuwarten stieg er aus und schloss die Tür auf. Irgendwie glücklich ließ er sich aufs Bett fallen. Er wusste selbst nicht so genau was er eigentlich gerade fühlte.

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Kapitel 3, das letzte, wird morgen oder übermorgen reingestellt! ^^
wenn einer die Lieder haben möchte, sagt bescheid !^^
des is auch bei Animexx hochgeladen, falls mir da auch jemand ein Kommi hinterlassen möchte. Allerdings ist da Kapi 2 ncoh cniht freigeschaltet! ^^

Mfg Sayu
_________________
Hinter jeder Ecke lauern viele Richtungen.


Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.

Star mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur


Zuletzt bearbeitet von sayuri-sama am 27.07.2006, 11:48, insgesamt einmal bearbeitet
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sayuri-sama



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BeitragVerfasst am: 27.07.2006, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Soderle. das dritte Kapi!
die bei mexx sind doof, haben mein 2tes Kapi nciht freigescahltet, die Formatierungen wären so doof!
HAHAHAHA
scheiß freischalter, die hab ich gefressen! na ja. ich hoffe das die beim dritten keine mucken machen
*murr*
egal ich halte euch nciht weiter auf.
viel spaß beim lesen
is etwas arg kitschig geworden!

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Kapitel 3 Ausflug ins "Grüne"

Den nächsten Tag, Sonntag, verbrachte Joey zuhause. Er machte seine Schulaufgaben und smilte die ganze Zeit glücklich vor sich hin.
Am Montag fing wieder die ganz normale Routine an. Aufstehen, Zeitungen austragen, Schule.
So ging es den ganzen Rest der Woche. Kaiba war kaum in der Schule, auch von Mokuba sah man nicht viel. Joey wunderte sich, sagte aber nichts weiter dazu.
Samstag morgen klingelte bei ihm das Telefon. Joey war gerade erst wach geworden, hatte festgestellt, dass das Treffen mittlerweile schon 1 ganze Woche her war.
„Joey. Anruf für dich!“ kam es aus dem Flur. Verschlafen tapste er zum Hörer. „Ja?!“ murmelte ich und gähnte erstmal.
„Herr Wheeler? Hier ist Roland!“ ~ „Roland?!“ Joey überlegte... ach ja Setos Butler, Fahrer und für was er ihn noch so alles brauchte. „Ja, Roland, was gibt’s?“
„Nu, Sir..“ druckste Roland. „Master Kaiba ist in einer Virtuellen Welt und ich habe das Gefühl, das er da allein nicht rauskommt.“
Der Blonde zog die Augenbraue hoch. „und dafür brauchen Sie mich oder was!?“ fragte er ungläubig. „Ich mein, er hat doch 1000 Computer Genies, die...“ ~ „Master Mokuba besteht darauf!!“ unterbrach ihn Roland
Joey droppte. Mokuba konnte man nichts abschlagen... „Ja ja... ich zieh mich ja schon an!“ murmelte er, gähnte noch mal. „Gut. Ich warte bei ihnen vor der Tür.“ Roland legte auf und Joey schaute den Hörer an. „HÄ!“ Kopfschüttelend und noch ziemlich verschlafen zog er sich an und ging dann die Treppen runter.
Er öffnete die Haustür und staunte nicht schlecht. „JOEY!! Na endlich!!“ Mokuba kam ihm entgegen. „Mo... Mokuba!!“ brachte er hervor, wurde von dem Kleinen gepackt und zum Wagen gebracht.
„Seto ist so ein Idiot!!! Steckt in einer Virtuellen Welt fest und hat verlangt, dass wir dich holen!“ ~ „wieso denn mich?! Und wie verlangt?“ Joey war mehr als verwirrt. Er hatte Kaiba ja schon irgendwie vermisst, hätte aber nie damit gerechnet, das er sich in eine Virtuelle Welt einsperren könnte und nicht mehr raus käme.
„Seto hat einen Hilferuf geschickt!“ erzählte der Schwarzhaarige. Roland war schon lange losgefahren. Sie würden bald schon ankommen. Mokuba erzählte noch viel mehr, so schnell kam Joey gar nicht mit.
Als der Wagen hielt, schnappte Mokuba wieder Joeys Hand und lief mit ihm so schnell es ging in den Raum, wo Kaiba in einer dieser Kapseln lag.
Joey schaute sich um „Aber. Wenn ich jetzt da rein gehe, dann bin ich doch auch da gefangen, oder?!“ Moki schüttelte den Kopf. „nein.. keine Ahnung. Es muss ja einen Grund haben, wieso Seto dich dahaben will. Ihr könnte da sicher wieder raus.“
Er schob Joey zu einer Kapsel und wartet ungeduldig, bis es endlich lag. Der Blonde schüttelte leicht den Kopf. Was für eine Hektik der Kleine machen konnte.
Wenig später wachte er auf. Es war Abend. Die sonne ging langsam unter. Joey saß auf einer Wiese und schaute sich um. Irgendwo in der Ferne plätscherte Wasser und in einiger entfernen stieg Rauch auf.
Er erhob sich langsam und staunte nicht schlecht, als er auf einmal einen Kimono anhatte.
„WOW!!! COOL!“ smilte er, während er an sich hinab schaute. Der Kimono war Schwarz mit lauter kleinen roten Drachen drauf. Das gefiel ihm sehr.
Langsam hatte er das Gefühl, das Seto gar nicht wirklich in Gefahr war. Er lief langsam über die Wiese, kam dem rauschen des Wassers immer näher.
Irgendwann tauchte in der Ferne das Meer auf und ein Haus. Aus dem Schornstein stieg Rauch auf.
Joey lief zu dem Haus. Vorn konnte man nichts erkennen, also lief er drum herum.
Seto stand auf der Veranda des Hauses und schaute zum Wasser. Als er Schritte hörte drehte er sich um. „Hi“ meinte er und lächelte.
Der Blonde war wie verzaubert. Seto in einem Weißen Kimono mit blauen Drachen drauf, lächelnd auf der Veranda und im Hintergrund ging die Sonne untern.
„Wow!“ stellte er nur leise fest, schüttelte dann etwas den Kopf. „Hi“ erwiderte er und kam näher.
„Will ich wissen, was das ganze hier soll???“ fragte er, als er neben dem Braunhaarigen stand und zu ihm hoch schaute. Seto zuckte nur mit den Schultern. „Gefällt es dir??“ fragte er zurück.
Joey schaute sich ein wenig um, nickte. „Ja. Sehr!“ sagte er schließlich lächelnd.
„Schön! Ich hab die ganze Woche dran gesessen.“ Er droppte. „komm. Essen ist fertig. Ich Wette du hast noch nicht gefrühstückt!“ ~ „Stimmt. Mokuba und Roland haben mich wach geklingelt...“ meinte er und rollte etwas mit den Augen. Seto deutet ihm, sich zu setzen.
Joey staunte. Hinter ihnen stand ein Tisch, voll gedeckt mit allem, was man sich nur zum Frühstück wünschen konnte. Vom Obst angefangen über Müsli zu den Verschiedensten Brot Sorten und Brötchen.
„ich wusste nicht, was du gern magst!!“ meinte Seto und setzte sich hin. „Öhm... eigentlich... fast alles..“ erwiderte Joey immer noch mit großen Augen. „du hast ein Talent maßlos zu übertreiben!“ stellte er dann fest, als er endlich platz nahm.
Kaiba schaute ihn an, wusste nicht, ob er das jetzt als Kompliment auffassen sollte oder nicht. Allerdings sagte er nichts dazu, beobachtete Joey nur dabei, wie er die 3 verschiedenen Kannen unter die Lupe nahm. „Kaffee, Milch und Kakao“ meinte Seto lächelnd.
Joey schaute auf und wurde leicht rot. Wenn Seto lächelte war das einfach umwerfend.
Schnell angelte er sich die Kanne mit dem Kakao und füllte seinen Becher.
In Ruhe und ohne viel zu sagen, Frühstückten sie. Irgendwann, als sie fertig waren, fing Joey leise an zu kichern.
„Was?!“ fragte Seto verwirrt, denn er fand gerade nicht, was so lustig war. „na ja..“ meinte Joey und schaute ihn an. „Hier geht die Sonne unter und wir Frühstücken“ ~ „oh... daran hatte ich gar nicht gedacht.“ Er droppte
„ist doch nicht schlimm!!“ meinte der Blonde und stand auf. Er streckte sich und lief langsam Richtung Strand. Er zog die Sandalen aus, die er zu dem Kimono passend trug und lief durch den warmen Sand.
Seto folgte ihm, zog sich auch die Schuhe auf. Das hatte er schon lange nicht mehr getan. Barfuß durch Sand... Fühlte sich gut an.
Am Wasser blieb Joey stehen. Es war nicht wirklich kalt, umspülte seine Knöchel, wenn wieder eine Welle an den Strand kam. Er lächelte.
Seto trat hinter ihn. Schaute über ihn hinweg aufs Wasser. „Bist du glücklich?“ fragte er irgendwann leise. Der Blonde schaute auf, überlegte nicht lange und nickte. „JA!“ antwortet er, smilte dabei von einem Ohr bis zum anderen.
Der Braunhaarige schmunzelte. Er seufzte leise und zufrieden.
Sie blieben eine Weile so stehen. Hörten das leise plätschern des Wassers und das leise rauschen des Windes...
„Du bist hier nicht gefangen, wieso also wolltest du, das ich herkomme??“ fragte der Kleinere ohne sich umzudrehen.
„ich habe nachgedachte über das was du gesagt hattest.“ Erwiderte der Angesprochene. „Ich glaube du hast Recht...“
Jetzt war Joey verwirrt. Er drehte sich zu ihm um und schaute ihn an, wollte wissen, ob Kaiba ihn nur verarschen wollte. Aber nein. Er schien durchaus zu meinen was er sagte. „wirklich?!“ fragte er trotzdem noch mal nach. „Ja. Wirklich!“ antwortet ihm der Größere.
Er schaute Joey in die Augen. „ich versuche mich zu ändern!“ meinte er dann wesentlich leiser.
Der Blonde legte den Kopf schief. „was willst du ändern??“ fragte er nach, das wollte er jetzt genauer wissen.
Seto schmunzelte. „damit du mir vorhalten kannst, was nicht geklappt hat?“ er wuschelte ihm durch seine Blonden zotteln, lächelte dabei. „Ich werde nicht mehr so bestimmend sein.“
Joey wurde rot. „ups...“ meinte er nur.
„nicht schlimm. Ist mir nie so aufgefallen. Wenn man denen in der Firma nicht sagt, was die tun sollen, schaffen die gar nichts... Das ich das bei Andern auch so mache, ist mir nie aufgefallen...“
Seto beobachtet Joey weiter. Dieser war seinem Blick ausgewichen und war immer noch rot auf den Wangen.
„Hilfst du mir dabei mich zu ändern?!“ fragte der Braunhaarig ganz leise. Joey schaute ihn erstaunt an. “Ich?!“ fragte er noch einmal nach und lächelte dann. „Ja. Mach ich sehr gern!“
In Setos Augen erschien ein freudiges Funkeln. „Danke!“ hauchte er, schnappte sich Joey und umarmte ihn einfach.
Etwas überrascht quieckte Joey auf, kicherte dann und umarmte Seto ebenfalls. „Schon gut.“ Meinte er leise und kuschelte sich etwas mehr an ihn. Er war selbst überrascht über sich selbst, genoss es allerdings viel zu sehr, als das er Seto loslassen wollte.
Dem Größeren ging es ähnlich. Auch er wollte den Blonden nicht mehr los lassen. Er zog ihn eng an sich, lehnte seinen Kopf gegen den des Anderen und schloss für einen Augenblick die Augen. Er nahm den Geruch des Kleinen in sich auf. Seufzte leise und zufrieden.
Sie blieben lange so stehen. Irgendwann fiel Joey was auf. „sag mal... Die Sonne... sie geht immer noch unter!“
Seto schaute erst Joey an, dann zum Himmel. „Jo!“ meinte er grinsend. „Ich find Sonnenuntergänge schöner als Sonnenaufgänge.“ ~ „Du hast die Sonne fest geklebt!!“ kam es etwas entsetz von Joey, dann fing er allerdings an zu lachen.
Kaiba schaute erst verwirrt, fing dann aber auch leise an zu lachen. Wow... dachte Joey und beobachtet Seto weiter. Lächeln sah ja schon gut aus, aber wenn er lachte war er einfach umwerfend!!!!
Seto kicherte, schaute ihn an. „süß!“ stellte er fest und hauchte Joey einen Kuss auf die Wange. „Komm mit!“ Er nahm seine Hand und zog ihn mit, ohne ihm groß Zeit zum nachdenken zu geben.
Sie liefen zum Haus, Seto öffnete eine Tür und ging mit ihm die Treppen hoch. „ich wusste nicht, welcher dir gefällt...“ erklärte er unterwegs und öffnete eine Zimmertür. „Deswegen. Hab ich hier noch mehr!“
Er ließ Joeys Hand los und öffnete einen Kleiderschrank, der bis oben hin voll mit Kimonos war.
Joey vielen fast die Augen raus. „Maßlose Übertreibung!!“ stelle Joey wieder fest, schaute Seto dann an. „Der hier gefällt mir sehr gut!“ Er lächelte ihn an. „Aber trotzdem danke!! Du hast dir echt Gedanken gemacht!“
Seto nickt leicht. Joey hauchte ihm auch einen Kuss auf die Wange. Dann ging er zum Fenster und schaute da raus. Er war rot und wollte nicht unbedingt, das Seto das so sah. „Die Aussicht ist toll!“
Seto grinste. Er machte die Schranktür zu und stellte sich wieder hinter Joey. „Ja. Wenn du noch etwas anderes als Wiese und Meer haben willst, dann sag es. Die Welt hier soll dir gehören. Ich kann dir alles Programmieren, was du willst!“
„ECHT?!?!“ Der Blonde drehte sich zu ihm um. „cool! Danke! ... Öhm... wie kommen wir hier eigentlich wieder raus?!“
Der Braunhaarige nahm wieder Joeys Hand, schob dabei seine Finger zwischen die des Anderen und lief zusammen mit ihm die Treppen wieder runter.
„ich dachte mir, dass wir keinen Keller brauchen. Der Keller ist der Ausgang,“ Er öffnete die Kellertür und deutet Joey voran zu gehen.
Wenig später wachten sie beide in der Realen Welt wieder auf. „Schade“ stellte Joey fest, als er sich hin gesetzt hatte.
“Was?“ wurde er von der Seite gefragt. Joey drehte sich um und lächelte. „kein Kimono mehr“ Auch Seto lächelte. „Magst du einen haben?“
Der Blonde überlegte kurz, schüttelte dann den Kopf. „nein! Ich hab da ja ganz viele!!“ und meinte die Virtuelle Welt damit. „Na gut!“
Mokuba stand an der Seite und schaute sie Beide erwartungsvoll an. Seto schaute Moki an und fing an zu kichern. Der Kleine staunte. Auch Joey schaute zu dem kleinen Kaiba. Der Blick war echt süß.
Seto reichte Joey die Hand, damit er ganz Aufstehen konnte und zusammen gingen sie zu Moki. „so wir haben gegessen und du??“ Mokuba schaute zwischen beiden hin und her. Seto hielt Joeys Hand weiter fest... „Ich nicht!“ erwiderte der Kleinere dann und droppte. Sein Magen knurrte leise. „Dann sollten wir was dagegen tun!“
Der Blonde nickte. „ja. Lasst und essen gehen.“ ~ „Hast du schon wieder Hunger?!“ fragte Seto verwirrt. „Nö, aber ne Kleinigkeit geht immer noch!“
„Ich sag Roland bescheid!“ quieckte Moki fröhlich und lief los. Seto schaute Joey an, war fasziniert von ihm. Langsam beugte er sich zu ihm und küsste ihn liebevoll auf die Lippen.
Joey schloss seine Augen und erwiderte den Kuss genauso liebevoll. Sein Herz begann schneller zu schlagen.
Beide genossen das sehr. Setos Arme legten sich eng um den Kleineren und ganz vorsichtig stubste er mit der Zunge gegen seine Lippen.
Joey war im ersten moment überrascht, öffnete seine Lippen aber sofort, allerdings nicht um Kaiba einlass zu gewähren, sondern um seinerseits in den Mund des anderen zu kommen. Ein heißer Kampf entstand bei dem Joey am Ende unterlegen war. Seto schaffte es seinen Mund zu räubern, untersuchte jeden noch so kleinen Winkel. Er wollte einfach alles über den Blonden wissen.
Dieser fing langsam an, den Braunhaarigen wieder zurückzudrängen und schaffte es nach einigen Versuchen endlich auch. Er untersuchte Seto genauso wie er es vorher mit ihm getan hatte und löste den Kuss schließlich, weil ihm langsam doch die Luft ausging.
Beide schnappte erstmal nach Luft, schaute sich dann an und lächelten. Mokuba kam wieder rein. „Roland wartet unten... Hab ich irgendwas verpasst?“
Seto schaute seinen Bruder an, grinste nur. „nö. Lasst uns gehen!“ Joey nickte und zusammen verließen sie die Kaiba Corp.

Owariiiiiii~~~~~~~~
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Hinter jeder Ecke lauern viele Richtungen.


Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.

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