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VMA Video Music Awards



 
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sayuri-sama



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 02.02.2006
Beiträge: 2106
Wohnort: köln

BeitragVerfasst am: 14.09.2009, 22:25    Titel: VMA Video Music Awards Antworten mit Zitat

Die VMAs dieses Jahr fingen mit einer sehr ergreifenden Rede von Madonna über Michael Jackson an.
Der Tod von ihm war tragisch, aber im Grunde hat er mich kaum interessiert.
Madonna selbst, sowie einigen aus dem Publikum, standen die Tränen in den Augen.

Hier ihre komplette Rede
Madonna:
Michael Jackson. [Cheers] I have a little bit more to say than that. OK, here we go again. Michael Jackson was born in August 1958. So was I. Michael Jackson grew up in the suburbs of the Midwest. So did I. Michael Jackson had eight brothers and sisters. So do I. When Michael Jackson was six, he became a superstar, and was perhaps the world’s most beloved child. When I was six, my mother died. I think he got the shorter end of the stick. I never had a mother, but he never had a childhood. And when you never get to have something, you become obsessed by it.

I spent my childhood searching for my mother figures. Sometimes I was successful, but how do you recreate your childhood when you are under the magnifying glass of the world?

There is no question that Michael Jackson is one of the greatest talents the world has ever known. That when he sang a song at the ripe old age of eight he could make you feel like an experienced adult was squeezing your heart with his words. That when he moved he had the elegance of Fred Astaire and packed the punch of Muhammad Ali. That his music had an extra layer of inexplicable magic that didn’t just make you want to dance but actually made you believe you could fly, dare to dream, be anything that you wanted to be. Because that is what heroes do and Michael Jackson was a hero.

He performed in soccer stadiums around the world, and sold hundreds of millions of records and dined with prime ministers and presidents. Girls fell in love with him, boys fell in love with him, everyone wanted to dance like him. He seemed otherworldly — but he was a human being.

Like most performers he was shy and plagued with insecurities. I can’t say we were great friends, but in 1991 I decided I wanted to try to get to know him better. I asked him out to dinner, I said “My treat, I’ll drive — just you and me.”

He agreed and showed up to my house without any bodyguards. We drove to the restaurant in my car. It was dark out, but he was still wearing sunglasses.

I said, “Michael, I feel like I’m talking to a limousine. Do you think you can take off your glasses so I can see your eyes?”

Then he tossed the glasses out the window, looked at me with a wink and a smile and said, “Can you see me now? Is that better?”

in that moment, I could see both his vulnerability and his charm. The rest of the dinner, I was hellbent on getting him to eat French fries, drink wine, have dessert and say bad words. Things he never seemed to allow himself to do. Later we went back to my house to watch a movie and sat on the couch like two kids, and somewhere in the middle of the movie, his hand snuck over and held mine.

It felt like he was looking for more of a friend than a romance, and I was happy to oblige. In that moment, he didn’t feel like a superstar. He felt like a human being.

We went out a few more times together, and then for one reason or another we fell out of touch. Then the witch hunt began, and it seemed like one negative story after another was coming out about Michael. I felt his pain, I know what it’s like to walk down the street and feel like the whole world is turned against you. I know what it’s like to feel helpless and unable to defend yourself because the roar of the lynch mob is so loud you feel like your voice can never be heard.

But I had a childhood, and I was allowed to make mistakes and find my own way in the world without the glare of the spotlight.

When I first heard that Michael had died, I was in London, days away from the start of my tour. Michael was going to perform in the same venue as me a week later. All I could think about in this moment was, “I had abandoned him.” That we had abandoned him. That we had allowed this magnificent creature who had once set the world on fire to somehow slip through the cracks. While he was trying to build a family and rebuild his career, we were all passing judgement. Most of us had turned our backs on him. In a desperate attempt to hold onto his memory, I went on the internet to watch old clips of him dancing and singing on TV and on stage and I thought, “my God, he was so unique, so original, so rare, and there will never be anyone like him again. He was a king.”

But he was also a human being, and alas we are all human beings and sometimes we have to lose things before we can appreciate them. I want to end this on a positive note and say that my sons, age nine and four, are obsessed with Michael Jackson. There’s a whole lot of crotch grabbing and moon walking going on in my house. And, it seems like a whole new generation of kids have discovered his genius and are bringing him to life again. I hope that wherever Michael is right now he is smiling about this.

Yes, Michael Jackson was a human being but he was a king. Long live the king.



Michael Jackson. [MEGA APPLAUS]
Ich habe ein bischen mehr zu sagen. Ok, versuchen wirs erneut. smile :D
Michael Jackson wurde im August 1958 geboren. So wie ich.
Michael Jackson wuchs in den Vorstädten des Mittleren Westens auf. So wie ich.
Michael Jackson hat 8 Geschwister. Hätte ich gern!
Als Michael Jackson sechs Jahre alt war, wurde er ein Superstar und wurde das weltweit beliebteste Kind. Als ich 6 wurde, starb meine Mutter.
Ich denke er hat den kürzeren gezogen. Ich hatte keine Mutter, aber eine Kindheit. Und wenn Du etwas nie haben kannst, wirst du besessen davon.

Ich verbrachte meine Kindheit auf der Suche nach einer Mutterfigur. Manchmal war ich erfolgreich, aber wie rekonstruierst DU DEINE Kindheit unter der Lupe der Welt?

Es ist keine Frage, das Michael Jackson eines der größten Talente ist, die die Welt je gesehen hat. Im zarten Alter von 8 konnte er einen Song mit den Gefühlen eines erfahrenen Erwachsenen singen und dein Herz berühren. Wenn er sich bewegte mit der Eleganz von Fred Astaire und am Schluss die Pointe von Muhammad Ali. Seine Musik war eine zusätzliche unerklärliche Magie, die nicht nur Lust zum tanzen machte, sondern einem das Gefühl gab zu fliegen und sich vorzustellen, was man werden wollte. Genau das ist es, was Helden tun und Michael Jackson war ein Held.

Er preformte in Fussballstadien rund um die Welt, verkaufte hunderte von Millionen Platten und speiste mit Präsidenten und Ministern.
Mädchen verliebten sich in ihn, Jungs verliebten sich in ihn, alle wollten so tanzen wie er.
Er schien aus einer anderen Welt zu sein - aber er war ein Mensch.

Wie die meisten, er war schüchtern und geplagt mit Unsicherheiten. Ich kann nicht sagen, dass wir große Freunde waren, aber im Jahr 1991 beschloss ich, ich wolle versuchen, ihn besser kennen lernen. "Ich bewirte, ich fahre - nur du und ich!"

Er stimmte zu und kam zu mir nach Hause, ohne Bodyguards. Wir fuhren zum Restaurant in meinem Auto. Es war dunkel, aber er trug noch seine Sonnenbrille.
Ich sagte: "Michael, ich fühle mich als rede ich mit einer Limousine! Glaubst du, dass du deine Brille abzunehmen kannst, so das ich in deine Augen sehen kann?"

Er nahm die Brille ab, warf sie aus dem Fenster, zwinkerte mir zu und fragte: "Kannst du mich jetzt sehen? Ist es so besser?"
In dem moment sah ich auch seine Verwundbarkeit und seine Scharm...
Der Rest des Abend brachte ich ihn dazu Pommes Frites zu probieren, Wein zu trinken, Dessert zu essen und böse Worte sagen. Sachen, die er sich selbst nie erlaubte zu machen. Später fuhren wir zurück zu mir und schauten uns einen Film an, wie Kinder. In der Mitte des Films nahm seine Hand meine.
Er suchte mehr einen Freund als eine Romanze und ich war froh, da zu sein.
In diesem Moment fühlte er nicht wie ein Superstar, sondern wie ein Mensch.

Wir trafen uns ein paar mal, doch dann, aus keinem bestimmten Grund brach der Kontakt langsam ab.
Dann begann die Hexenjagt und eine negative Story jagte die nächste über Michael. Ich fühlte seinen Schmerz. Ich weiß, wie es sich anfühlt über die Straße zu laufen und das Gefühl zu haben, dass die ganze Welt einem den Rücken zukehrt. Ich weiß wie hilflos man sich fühlt, sich nicht einmal selbst verteidigen zu können, weil die Stimmen des Mobs so laut sind, dass meine seine eigene Stimme nicht mehr hören kann.

Aber ich hatte eine Kindheit, und ich durfte Fehler machen um meinen eigenen Weg zu finden in der Welt ohne das Licht der Scheinwerfer.

Als ich zuerst von Michaels Tod erfuhr, war ich in London, kurz vor dem Start meiner Europatour. Michael sollte in dem selben Stadion preformen 1 Woche später. Alles was ich dachte war "ich habe ihn im Stich gelassen" Wir alle haben ihn im Stich gelassen. Wir haben erlaubt, dass dieses wunderbare Geschöpf, welches einst unsere Welt in Brand setzte, irgendwie durch das Raster fiel.

Während er versuchte eine Familie zu gründen und seiner Karriere einen neuen Aufschwung zu verschaffen, verurteilten wir ihn alle. Viele von uns, hatten ihm unseren Rücken gekehrt.
In einem verzweifelten Versuch, ihn im Gedächtnis zu halten, ging ich im Internet die alten Clips von ihm durch; Tanzen und Singen im Fernsehen und auf der Bühne und ich dachte: "mein Gott, er war so einzigartig, so originell, so selten, und es wird nie wieder jemanden wie ihn geben. Er war ein König"

Aber er war ein Mensch. Und wie alle Menschen muss man manchmal etwas verlieren um zu begreifen was wir hatten.

Ich möchte dies mit einer positiven Note beende und sagen, dass meine Söhne, 4 und 9 Jahre, besessen sind von Michael Jackson. Nie zuvor wurde sich so oft in den Schritt gegriffen oder der Moonwalk geübt in meinem Haus.
Und, so scheint es eine ganz neue Generation von Kindern zu geben, die sein Genie entdeckt haben und es ins Leben zurückbringen wollen.
Ich hoffe wo immer Michael gerade ist, dass er ein wenig über dies lächelt.

JA! Michael Jackson war ein Mensch, aber er war auch König! Lang lebe der König!


Ich finde, es bedarf keiner weiteren Worte!
Die anschließenden Tänze zu Michael Musik waren genial. Eine reise durch seine Musikgeschichte und die Tänzer waren perfekt. Dies Endete mit Janet Jackson, die ihrern letzten gemeinsamen Hit mit Michael sang.

EDIT : ok. das ist jetzzt das 3 mal, dass dsa vidfeo gelöscht wird. jetzt hab ich keine lust mehr!
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Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.

Star mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur


Zuletzt bearbeitet von sayuri-sama am 16.09.2009, 11:05, insgesamt 2-mal bearbeitet
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TaiHunt



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BeitragVerfasst am: 15.09.2009, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Moin auch,

ich kan noch nicht viel dazu sagen da ich mir die Avards noch auf MTV reinzihen werde xD
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sayuri-sama



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Anmeldungsdatum: 02.02.2006
Beiträge: 2106
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BeitragVerfasst am: 17.09.2009, 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

und tai, biste zum gucken gekommne? warte noch auf einen kommi von dir! ^^
*smile*

hier ein paar bilder:











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Madonna, Musik

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